Digitalisierung – die Berufswelt ist in vielen Bereichen schon digital

Die Berufswelt wird digital

Die Digitalisierung hat dafür gesorgt, dass in der Arbeitswelt nichts mehr so ist wie zuvor. Wer über einen digitalen Daumen verfügt, ist bei Unternehmen heiß begehrt. Schließlich geht es nicht nur darum, die Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen, sondern auch darum, die Kunden punktgenau zu erreichen und ihre Wünsche in konkreten Produkten und Dienstleistungen umzusetzen.

Zahlreiche neue Geschäftsmodell poppen auf und sorgen für Jobs, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Diese müssen jedoch nicht immer von einem klassischen Arbeitsplatz aus erledigt werden. Das können beispielsweise Gründer für sich nutzen, die sich wegen Arbeitslosigkeit dazu entschlossen haben, selbstständig zu werden. Sie erhalten sogar einen Gründungszuschuss vom Staat. Der Boom des Homeoffice hat zahlreiche Jobs aus den Unternehmen hinausverlagert. Bestes Beispiel dafür ist die schreibende Zunft.

Spezialisierte Redakteure für jedes Fachgebiet

Der Journalismus ist wie gemacht für die neue Arbeitswelt. Schließlich benötigt ein Redakteur schon lange keine fixe Redaktion mehr, um seinen Job zu erledigen. Ein Notebook, eine gute Internetanbindung und umfassendes Wissen in einem Gebiet reichen völlig aus, um als digitaler und freier Redakteur arbeiten zu können. Das hat auch der Deutsche Journalistenverband erkannt, der auf seiner Webseite eine Datenbank für Journalisten und Redakteure anbietet. Dort können sich Auftraggeber und Kollegen untereinander vernetzen. Wer sich für diesen Beruf interessiert und gerne schreibt, hat zahlreiche Möglichkeiten, online Aufträge zu generieren. So haben diverse renommierte Medien, wie zum Beispiel die Tageszeitung Die Welt zahlreiche freie Mitarbeiter in ihren Redaktionen.

Wer gerne schreibt und sich auf ein interessantes Gebiet spezialisiert hat, findet auch in großen Medien Gehör, die unzählige Themen abdecken müssen. Manche Redakteure konzentrieren sich sofort auf ein Nischenthema und schreiben beispielsweise Texte für ein virtuelles Casino wie PokerStars Vegas oder für eine digitale Spieleplattform wie Steam, auf denen nicht nur regelmäßig Texte und Beschreibungen benötigt werden, sondern auch der sogenannte Datenjournalismus mit jeder Menge technischem Spezialwissen gefragt ist. Sein Wissen kann ein Redakteur auch dazu verwenden, um die Seiten zu wechseln, und um die Leistungen seiner Auftraggeber im Rahmen von Presseaussendungen der Öffentlichkeit vorzustellen. Zahlreiche Online-Presseportale wie PresseBox geben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Inhalte zielgruppengerecht zu präsentieren. Erfahrungsgemäß fehlt in vielen Firmen das interne Knowhow, um Pressetexte professionell zu erstellen und zu versenden. Hier kommen spezialisierte Online-Journalisten ins Spiel, die flexibel und rasch auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen können.

Virtuelle Assistenten unterstützen und erledigen

Ähnlich umfassend ist auch das Berufsbild der virtuellen Assistenten. Sie haben ebenfalls einen fixen Platz in der digitalen Welt gefunden und sich von ihrem klassischen Arbeitsbild im Vorzimmer eines Vorgesetzten befreit. Geändert hat sich dabei jedoch lediglich der Sitz des Assistenten, seine Aufgaben haben sich sogar deutlich erweitert. Was früher eine Sekretärin innerhalb einer klassischen Bürostruktur bearbeitet hat, erledigt heute oft eine virtuelle Assistentin. Dazu genügen ein Notebook, einige Online-Tools, wie beispielsweise Monday.com oder Trello und eine gute Internetverbindung.

So können virtuelle Assistenten ihre Auftraggeber nicht nur bei Alltagsaufgaben im Büro, sondern auch in der Projektarbeit unterstützen. Eine Anwesenheit im Büro ist nicht mehr notwendig, alles wird digital abgewickelt. Wer über kommunikative Fähigkeiten verfügt, gut organisiert ist und seine Aufgaben verlässlich und fristgerecht erledigt, kann sich als virtueller Assistent selbstständig machen. Der Markt verzeichnet immer mehr Arbeitnehmer in diesem Berufsfeld, gleichzeitig suchen zahlreiche Arbeitgeber auf Plattformen wie Dnxjobs.de virtuelle Assistenten. Die Art der ausgelagerten Aufgaben ist umfassend. Sie reichen von einfachen Sekretariatsarbeiten über die Organisation von Projekten bis hin zur Erstellung von Marketingstrategien. Das gibt zahllosen Spezialisten die Möglichkeit, die passenden Aufgaben für sich zu finden. Um als virtueller Assistent erfolgreich zu sein, benötigt man neben Expertise auch entsprechende Erfahrung und gute Kenntnisse der notwendigen Online-Tools.

Noch immer haben viele Unternehmen erst damit begonnen, die Möglichkeiten des digitalen Wandels zu verstehen. Das bedeutet, dass sie sich am Beginn einer umfassenden Transformation befinden. Dieser Status bietet Arbeitnehmern und freiberuflich Tätigen die große Chance, ihr Wissen gewinnbringend einzusetzen und sich eine Karriere aufzubauen. Nie zuvor waren Flexibilität und Fachwissen so sehr gefragt wie derzeit. Das bietet digital affinen Jobsuchenden umfassenden Möglichkeiten ihren Traumberuf zu finden und sich darin zu verwirklichen.

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