Bewerbungsanschreiben – Initiativbewerbung

BewerbungAuf dem Weg zum neuen Job ist die aussagekräftige Bewerbung ein wichtiges Mittel. Sie ist die Visitenkarte, die der Bewerber dem potenziellen Arbeitgeber überreicht. Weil man den ersten Eindruck kein zweites Mal machen kann, muss jedes Wort sitzen.

Zu einem neuen Job kann man auf verschiedene Arten kommen. Man kann selbst aktiv werden und eine Initiativbewerbung starten oder sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben.

Das Anschreiben ist der wichtigste Bestandteil einer Bewerbungsmappe. Dabei ist es gleich, ob es sich um ein Initiativbewerbung Anschreiben handelt, bei dem der Bewerber sich quasi ohne konkreten Anlass präsentiert oder ein Bewerbung Anschreiben, bei dem er zeigen muss, dass er der Richtige für die ausgeschriebene Stelle ist und was ihn vor allen anderen Bewerbern auszeichnet.

Vorsicht vor Phrasen

Das Bewerbungsanschreiben besteht aus einer Einleitung, einem Mittelteil und einem Schluss. Sinnvoll ist es, in allen drei Teilen auf Worthülsen und Textbausteine zu verzichten. Nichts ist schlimmer als 08/15 Anschreiben, die jeder Personaler sofort als Massenware identifizieren kann. Wer die Einleitung mit Phrasen wie »Ihr Unternehmen interessiert mich sehr« bestückt, kann seinen potenziellen Arbeitgeber schwer von seinem besonderen Interesse überzeugen. Besser ist es, einen konkreten Grund für dieses Interesse zu nennen. Das können außergewöhnliche Produkte sein, eine moderne Technologie, innovative Ideen oder das gehobene Arbeitsklima. Tipp: In den Wirtschaftsteilen vieler Tageszeitungen finden sich häufig interessante Nachrichten, die das Bild von Unternehmen abrunden. Was Unternehmen in den Augen ihrer Mitarbeiter so besonders macht oder bei Kunden gut ankommt, kann man darüber hinaus ganz einfach in den verschiedenen sozialen Netzwerken recherchieren.

Stärken in den Vordergrund

Bei den Anschreiben einer Initiativbewerbung schauen viele Personaler genau auf Erfahrungen und Kompetenzen der Bewerber. Sie prüfen, ob es nicht doch zufällig eine passende Stelle gibt. Deshalb sind gerade hier Serienanschreiben und ungenaue Darstellungen der eigenen Person der falsche Weg, um beim potenziellen Arbeitgeber zu landen. Wer eine Stelle in einem ausgewählten Unternehmen bekommen will , tut also gut daran, sich mit den richtigen Worten darzustellen und dabei die eigenen Stärken dem Profil des gewählten Unternehmens anzupassen.

Viele Bewerber entschuldigen sich im Anschreiben für gefühlte Defizite. Oft liegt das daran, dass nicht jeder glaubt, alle in der Stellenausschreibung geforderten Bedingungen zu erfüllen. Dabei gehört ein positives Profil der eigenen Persönlichkeit unbedingt in den Vordergrund. Erfahrungen, Kompetenzen, aber auch der Wille und die Fähigkeit, Neues zu erfahren und zu lernen sind Stärken, mit denen man punkten sollte. Vieles andere kann man später auf Nachfragen im Vorstellungsgespräch erklären.

Initiativbewerbung – Die Schlaue Art Der Bewerbung

Bei der Suche nach einem guten Arbeitsplatz stellt sich immer wieder die Frage nach Initiativbewerbungen: Während einige Arbeitssuchende sich ausschließlich auf konkrete Stellenausschreibungen bewerben, versuchen es andere mit Initiativbewerbungen – in der Hoffnung, dass diese Eigenständigkeit zum Ziel führt oder dass zufällig zum entsprechenden Zeitpunkt eine geeignete Stelle frei ist.

Keine direkte Konkurrenz
Initiativbewerbungen bieten trotz der ungewissen Aussichten und der geringeren Erfolgsrate einige Vorteile. Es beginnt damit, dass der Bewerber nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu Mitbewerbern steht, sondern durch seine Bewerbung ein Alleinstellungsmerkmal für sich schafft.
Hinzu kommt, dass der Zufall gar nicht einmal so selten eine wichtige Rolle spielt: Gerade zum Zeitpunkt einer Initiativbewerbung wird eine Stelle im Unternehmen frei – und die kann der Bewerber nun eventuell gewinnen. Diverse Betriebe schreiben viele ihrer Stellen nicht explizit aus, da sie sich die Kosten sparen wollen, und besetzen entweder intern oder durch den Einsatz von Personalagenturen. Kommt hier zum richtigen Zeitpunkt eine Initiativbewerbung an, erzielt der Absender für sich einen deutlichen Vorteil.

Es wird Initiative gezeigt
Ein weiterer Aspekt, der für diese Art der Bewerbung spricht, ist die Eigeninitiative, die damit gezeigt wird. Viele Arbeitgeber nehmen es positiv auf, wenn sie Bewerbungen aus eigenem Antrieb erhalten, und ziehen daraus entsprechende Rückschlüsse auf den Bewerber. Wenn aus der Bewerbung zusätzlich noch hervorgeht, dass der Bewerber sich umfassend über das Unternehmen informiert hat, erhöhen sich die Chancen weiter – der Bewerber demonstriert damit sein Interesse und sein Engagement.

Mehr Spielraum bei der Bewerbung
Wenn eine Bewerbung sich nicht auf eine konkrete Ausschreibung bezieht, verfügt der Absender über einen größeren Spielraum sowohl bei der Gestaltung der Bewerbung als auch – zumindest bei einigen Tätigkeiten – bei der Darstellung seiner Kompetenzen, Erfahrungen und Interessen. Die Bewerbung muss sich nicht strikt an eventuelle Anforderungen einer Ausschreibung halten, sondern der Bewerber kann in einem gewissen Rahmen etwas kreativer vorgehen und sich und seine Fähigkeiten optimal ins beste Licht rücken. In Abhängigkeit von der Branche betrachten Arbeitgeber dies durchaus als vorteilhaft und schließen daraus, dass sich der Bewerber für das Unternehmen und seine künftigen Aufgaben in derselben Weise einsetzen wird.

Wichtiger Hinweis als Abschluss der Initiativbewerbung
Im Anschreiben zur Bewerbung sollte der Hinweis nicht fehlen, dass der Empfänger die Bewerbung gern aufbewahren und bei einem sich später ergebenen Bedarf darauf zurückkommen kann. Der Bewerber signalisiert damit Offenheit und die Bereitschaft im Bedarfsfall zur Verfügung zu stehen.
Wenn auch bei Initiativbewerbungen die rein statistischen Chancen geringer sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, so empfehlen sie sich dennoch – als Fächerung der Möglichkeiten und als Demonstration von Eigeninitiative.

Weitere Details
Die Bewerbungsseite Initiativbewerbung.com beschäftigt sich ausschließlich mit diesem Thema und beschreibt noch weitere Details, wie diese Art der Bewerbung zu einem neuen Arbeitsvertrag führen kann.

Wie man das richtige Businesshemd auswählt

BusinesshemdFür die Arbeit im Büro, in der Kundenberatung, im Außendienst oder für ein Vorstellungsgespräch gehört zur richtigen Kleidung des Mannes ein passendes Businesshemd. Das vermittelt einen professionellen Eindruck und zeugt von Respekt dem anderen gegenüber. Wer seine Kleidung sorgfältig auswählt, wird in der Lage sein, seiner Arbeit ebenso die angemessene Aufmerksamkeit entgegenzubringen.

Eine Vorstellung der »Olymp Modern Fit Hemden« gibt es hier zu sehen: blog.hemdenbox.de/2013/09/vorstellung-olymp-modern-fit-hemden

Bei der Auswahl der richtigen Hemden gibt es einiges zu beachten. Da wäre zuerst die Art bzw. der Schnitt. Auf jeden Fall sollte man nur langärmelige Hemden tragen. Kurze Ärmel sind im Geschäftsleben unangebracht. Der Schnitt sollte klassisch bis elegant sein, die Ärmel in Manschetten enden. Es ist wichtig, dass das Hemd gut sitzt und keine unschönen Falten wirft. Am Kragen darf es nicht zu eng sein. Die Ärmel haben die richtige Länge, wenn die Manschetten beim Tragen unter einem Sakko etwas hervorschauen.

Qualitativ hochwertiges Material aus Naturfasern ist bequem zu tragen. Bei sehr warmen Temperaturen ist leichter Stoff angebracht, zumal man auf kurze Ärmel verzichten muss. Leinen ist für den Hochsommer gut geeignet. Auf jeden Fall sollte der Stoff blickdicht sein, denn zur Verhinderung von Schweißflecken ist das Tragen eines Unterhemdes, das sich nicht abzeichnen darf, empfehlenswert.

Mit einfarbigen Hemden in weiß oder hellblau kann man im täglichen Büroalltag nicht viel falsch machen. Sie lassen sich gut mit den anderen Kleidungsstücken kombinieren. Zu helleren Hosen bzw. Anzügen darf es auch ein dunklerer, kräftiger Farbton für das Hemd sein. Auf jeden Fall sollte die Farbe zum Typ passen. Gemusterte Hemden sind ebenfalls möglich, sofern die Muster dezent ausfallen. Am gebräuchlichsten sind feine Streifen, insbesondere zum Anzug. Groß karierte oder breit gestreifte Hemden sind keine Businesshemden.

Auf die richtige Pflege kommt es an. Ein Feinwäsche-Programm, über das die meisten Waschmaschinen verfügen, ist geeignet. Etwas Wäschestärke erhöht den Tragekomfort. Weiterhin müssen die Hemden sorgfältig gebügelt werden. Alternativ kann man einen entsprechenden Service beauftragen. Das lohnt sich besonders, wenn man jeden Tag Hemden trägt.

Wichtig ist, dass man sich immer in seiner Kleidung wohlfühlt. Neben uneingeschränkter Bewegungsfreiheit ist es ebenso entscheidend, dass man nur solche Hemden anzieht, die man mag. Wenn man sich im Spiegel leiden kann, geht man viel entspannter mit anderen Menschen und sich selbst um, was auch für den Geschäftsalltag förderlich ist.

Fazit: Wenn man sich bei der Auswahl von Art, Schnitt, Material, und Farbe an ein paar einfache Regeln hält, die richtige Größe wählt, die richtige Pflege anwendet und auch seinen eigenen Geschmack trifft, hat man das optimale Businesshemd.

Buchtipps zum Thema Bewerbung

Buchtipps zum Thema Bewerbung
Buchtipps zum Thema Bewerbungstipps
Buchtipps zum Thema Bewerbungstraining
Buchtipps zum Thema Lebenslauf
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Buchtipps zum Thema Bewerbung

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Duden. Professionelles Bewerben – leicht gemacht

Kurzbeschreibung
Der handliche Ratgeber vermittelt alles, was Sie für eine erfolgreiche Bewerbung brauchen. Er enthält klare Anleitungen zur korrekten Gestaltung der Bewerbungsunterlagen, zahlreiche Formulierungshilfen für Anschreiben und Lebenslauf, 40 Musterbriefe und -lebensläufe und berücksichtigt dabei die Besonderheiten der E-Mail- und Onlinebewerbung.
Der Bewerbungsratgeber gibt darüber hinaus viele Tipps, was Stellensuche und Vorstellungsgespräch betrifft, und geht ausführlich darauf ein, wie sich souverän mit Abweichungen vom gewünschten Stellenprofil, mit Lücken im Lebenslauf, mit Studien- und Ausbildungsabbrüchen, mit Zeiten der Arbeitslosigkeit und anderen vermeintlichen oder tatsächlichen Defiziten umgehen lässt.
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Wie bewerbe ich mich richtig und erfolgreich? Eine sprachlich und formal korrekte, gut aufgebaute Bewerbung entscheidet nicht selten darüber, ob jemand in die engere Auswahl für eine Stelle kommt und zu einem Gespräch eingeladen wird oder nicht. Konkrete Hilfestellung für die richtige und erfolgreiche Bewerbung, online wie offline, leistet der neue Duden-Ratgeber »Erfolgreich bewerben – kurz gefasst«. Er stellt auf 48 Seiten übersichtlich und auf das Wesentliche konzentriert dar, wie erfolgreiche Bewerbungsunterlagen aussehen sollten: vom Anschreiben – der »Visitenkarte« des Bewerbers – bis zum Lebenslauf. Neben Tipps zu Aufbau und Gestaltung der Unterlagen sind Anleitungen und Formulierungshilfen sowie Musterbriefe und -lebensläufe enthalten.

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Erfolgreiche Musterbewerbungen und Lebensläufe 50 Beispieltexte und Gestaltungsvorschläge

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Dr. Wolfgang Reichel hilft bei der richtigen Vorbereitung und bietet jede Menge Musterbeispiele. So macht Bewerben Spaß!

Buchtipps zum Thema Bewerbungstipps

Bewerbungstipps aus der Chefetage. 50 Personalchefs verraten ihre Auswahlkriterien.

Kurzbeschreibung
Sabine Hertwig hat die Auswahlkriterien und Erwartungen von Personalchefs zusammengestellt und hilft dem Leser damit treffsicher bei der optimalen schriftlichen und persönlichen Bewerbung um einen Job.

Bewerben und Überzeugen. Die besten Bewerbungstipps: So kriegen Sie den Job.

Kurzbeschreibung
Ein Buch speziell für Frauen!
Autorenporträt
Renate Ibelgaufts ist Diplompädagogin. Auf eigene praktische Erfahrungen in Wissenschaft und Wirtschaft folgte eine Tätigkeit als Beraterin in Berufs- und Karrierefragen. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet sie nun in internationalen Beratungsgesellschaften in der Personal- und Unternehmensberatung.

Buchtipps zum Thema Bewerbungstraining

Bewerbungstraining

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Sie möchten Ihren Bewerbungsprozess erfolgreicher gestalten? Dieses Buch unterstützt Sie, sich aktiv Schritt für Schritt auf Ihre Bewerbung vorzubereiten, von der Einschätzung Ihrer Stärken und Schwächen über das Erstellen erfolgreicher Bewerbungsunterlagen bis zum Vorstellungsgespräch.

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So schaffen Sie den Einstieg. Bewerbungstraining für Schulabgänger

Kurzbeschreibung
Ausbildungsverantwortliche beklagen oft, dass zu viele Bewerbungen nach »Schema F« angefertigt werden. Viel zu häufig landen in den Unternehmen Stapel von Bewerbungen mit wenig aussagekräftigen oder gar gleichlautenden Anschreiben und Lebensläufen. Dies lässt vermuten, dass die Aktivitäten vieler Ausbildungsplatzsuchender nur darin bestehen, einen vom Lehrer vorgestellten Musterbrief abzuschreiben. Die einzige erkennbare Eigenleistung der Schulabgänger besteht lediglich darin, den eigenen Namen und die persönliche Adresse einzutragen. Bewerbungen, die aus der Masse herausragen, sind selten. Die wenigen Ausbildungsplatzsucher, die mit ihrer Bewerbungsmappe positiv auf sich aufmerksam machen, haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch meist sicher. Für eine erfolgreiche Bewerbung muss der Ausbildungswunsch nachvollziehbar begründet werden. Darüber hinaus muss erkennbar sein, dass sich der Bewerber bzw. die Bewerberin die Bewältigung der Ausbildungsinhalte zutrauen. Die Bewerbungsberater Christian Püttjer und Uwe Schnierda zeigen en detail, was Einsteiger bei ihrer Bewerbung beachten müssen. 24 Übungen, zahlreiche Praxisbeispiele und Tipps, beispielhafte Anschreiben und Lebensläufe, die wichtigsten Einstellungstests und ihre Lösungen sowie die 50 wichtigsten Fragen im Bewerbungsgespräch und die besten Antworten helfen, den Wunschausbildungsplatz zu erhalten. Christian Püttjer und Uwe Schnierda arbeiten seit 1992 als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik. Ihre Erfahrungen aus Seminaren und Einzelberatungen haben sie, angereichert durch viele Tipps und Übungen, in zahlreichen Ratgebern veröffentlicht

Der Verlag über das Buch
Der erfolgreiche Berufseinstieg Wie sich Schulabgänger optimal bewerben

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist eine schwierige Sache und eine weitreichende Entscheidung. Da hier die Weichen für das Berufsleben gestellt werden, ist es für Einsteiger wichtig, einen Ausbildungsplatz zu finden, den sie auch wirklich wollen. Christian Püttjer und Uwe Schnierda geben Tipps für die erfolgreiche Bewerbung.

Ausbildungsverantwortliche beklagen oft, dass zu viele Bewerbungen…

Buchtipps zum Thema Lebenslauf

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Bewerbung – Das Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnis

Informationen zum Arbeitszeugnis

Sehr gute Arbeitszeugnisse sind ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Karriere und dementsprechend problematisch. Ein schlechtes Zeugnis, so moderat es ihnen auch erscheinen mag, kann eine ansonsten makellose Bewerbung scheitern lassen.

Wenn sie ein Unternehmen verlassen, haben sie Anspruch auf Ausstellung eines einfachen Arbeitszeugnisses oder eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. Negative Formulierungen, die geeignet sind, ihnen Nachteile auf dem Arbeitsmarkt zu bereiten, sind dabei nicht zulässig. Dennoch gibt es eine Fülle von zweifelhaften Ausdrucksweisen, die Insidern durchaus ermöglichen, sich über die (negativen) Eigenschaften des Arbeitnehmers auszutauschen. Was sich wie eine Geheimsprache darstellt, klingt für den Laien oftmals harmlos oder gar positiv, kann jedoch auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle fatale Folgen haben.

Ein einfaches Arbeitszeugnis sollte sich folgendermaßen zusammensetzen:

Korrekte Angaben zur Person

Genaue zeitliche Beschreibung des Beschäftigungsverhältnisses

Möglichst genaue Angaben über die ausgeübte Tätigkeit und den Verantwortungsbereich – Achtung: mehr Verantwortung als Tätigkeit wirkt negativ

Besondere Schwerpunkte der Tätigkeit

Falls vom gesamten Beschäftigungsverhältnis abweichende Verweildauer in einem Bereich, genaue zeitliche Angabe des Wechsels in einen anderen Bereich

Versetzungen, Beförderungen, etc.

gegebenenfalls Vertretungsbefugnisse, etc.

Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis sollte sich folgendermaßen zusammensetzen:

Besonders erwähnenswerte Leistungen

Außergewöhnliche Leistungen hinsichtlich ihrer Tätigkeit

Persönliche Merkmale und Relevanz für den Beruf

Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, außer bei Entlassung bzw. Auflösung des Vertrages

zukunftsorientierte Aussage wie „Wir wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang …“

Was nicht in einem Arbeitszeugnis stehen sollte:

Negative Bemerkungen jeglicher Art und Weise

Angaben zum Gehalt

Angaben zu Vorstrafen, Abmahnungen, Krankheiten, Fehlzeiten, Leistungsschwankungen, Alkoholkrankheit, Behinderungen jeglicher Art, Aktivität im Betriebsrat/Gewerkschaft/Partei, Religion, etc.

Eine Karriere im Finanzdienstleistungsbereich bietet Ihnen hervorragende Berufsperspektiven in einem attraktiven Wirtschaftszweig.

Bewerbung – Das Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto

Bewerbungsfoto Schwarzeiss oder Farbe

Bewerbungsfotos worauf ist zu achten und wo ist es zu positionieren. Bewerbungsfotos inf Farbe oder Schwarzweiss?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese oft zitierte Weisheit hat hier wirklich absolute Berechtigung. Ein vorteilhaftes Portrait, das sie seriös, sympathisch und aufgeschlossen zeigt, hinterlässt eine Wirkung, die nicht zu ersetzen ist. Sparen sie hier nicht an der falschen Stelle und lassen sie professionelle Fotos anfertigen. Ein Fotograf kennt beispielsweise den Unterschied zwischen einem Passfoto und einem Bewebungsfoto. Entsprechende Anweisung führen zu guten Ergebnissen. Private Fotos oder Fotos aus dem Automaten bedeuten das sichere Aus und sollten unter keinen Umständen verwendet werden.

Ob sie sich für ein Farbfoto entscheiden oder die Variante eines Schwarzweißfotos bevorzugen, bleibt ihnen überlassen. Jedoch sollten sie darauf achten, dass das Foto wie auch die Bewerbungsmappe selbst nicht zu auffällig ausfällt.

Die Platzierung ihres Fotos erfolgt oben rechts auf dem Lebenslauf, idealerweise mit einer Methode, die das Wiederablösen ermöglicht.

Bewerbung – Der Lebenslauf

Lebenslauf

Lebenslauf – Wie schreibe ich einen eindrucksvollen Lebenslauf

Der Lebenslauf – was alles enthalten sein muss

Neben dem Anschreiben ist der Lebenslauf das wichtigste Papier in ihrer Bewerbung. Im Allgemeinen wird der Dauer der einzelnen Abschnitte besondere Bedeutung beigemessen. Häufige Wechsel der Beschäftigungsverhältnisse werden negativ interpretiert: Man unterstellt ihnen mangelndes Durchhaltevermögen und Inkonsequenz bei der beruflichen Planung. Noch unvorteilhafter sind Lücken im Lebenslauf. Auch wenn sie drei Jahre in der Sonne Hawaiis gelegen haben, sollten sie eine diplomatische Umschreibung finden, die die Plausibilität ihres Handelns wahrt.

Die allgemeingültige Norm verlangt einen tabellarischen Lebenslauf, klar und sachlich geschrieben. Jedes überflüssige Wort sollte vermieden werden, um den Umfang von zwei DIN-A4-Seiten nicht zu überschreiten.

Die anteilsmäßige Aufbereitung sollte wie folgt aussehen:

kein Berufsanfänger: 60% Beruf, 30% Ausbildung, 10% Persönliches

Berufsanfänger: 80% Ausbildung, 20% Persönliches

Die Beschreibung ihrer Person muss Namen (und Geburtsnamen), Geburtsdatum und Familienstand enthalten. Angaben zu vorhandenen Kindern sind angebracht, wohingegen Angaben zu ihren Eltern weniger angebracht sind.

Hobby und freizeitliche Gestaltung sollten nur Erwähnung finden, wenn sich daraus eine bessere Eignung für den entsprechenden Arbeitsplatz ergibt. Bei körperlicher Arbeit beispielsweise ist sportliche Betätigung sicherlich förderlich und sollte entsprechend aufgenommen werden.

Die Angaben zur Ausbildung sollten nicht unbedingt alle Stationen der Berufspraxis enthalten. Bei einer beruflichen Tätigkeit von mehr als zehn Jahren sollten nur die letzten Stationen genannt werden.

Die schulischen Leistungen sollten insofern präzisiert werden, als sie sowohl die Schulform als auch die Benotung des abschließenden Zeugnisses erwähnen sollten. Nicht erwähnen sollten sie hingegen Ausbildungsnachweise und -bescheinigungen, die nicht ausdrücklich gefordert sind. Reduzieren sie den Fokus auf die entscheidenden Fakten. Auch wenn sie subjektiv den Eindruck haben, dadurch evtl. weniger vorteilhaft zu erscheinen – Schwächen nicht ausgleichen zu können. Ihre Schwächen bleiben ohnehin nicht verborgen und lassen sich vor dem geschulten Auge eines Personalchefs nicht wirklich verstecken. Ihr Bestreben sollte es also vielmehr sein, ihre Stärken ausreichend zu präsentieren.

Ihr beruflicher Werdegang kann sich auf die wenigen Fakten beschränken, die für sich sprechen. Ihren Verantwortungsbereich sollten sie möglichst anschaulich beschreiben. Gegebenenfalls ist der Leser ihrer Bewerbung nicht ausreichend vorinformiert, um ihn mit einer einsilbigen Tätigkeitsbeschreibung zu befriedigen. Eine Formulierung wie „Als Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit war ich mit Aufgaben der … betraut“ ist oftmals sinnvoll.

Veränderungen innerhalb eines Beschäftigungsverhältnis gehören nicht in die linke Spalte des zeitlichen Ablaufs, ebenso wenig wie wichtige unternehmensinterne Veränderungen während ihrer Tätigkeit.

Allgemein ist weiteres zu beachten:

Die zeitliche Einteilung sollte Monat und Jahr des entsprechenden Ereignisses bezeichnen. Dabei ist auf absolute Lückenlosigkeit zu achten.

Häufige Wechsel des Arbeitsplatzes erfordern glaubhafte Begründungen, die gegebenenfalls schon im Anschreiben aufgeführt werden sollten (persönliche Gründe).

Einheitlichkeit der Sprache ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Verwenden sie die allgemeingültigen Bezeichnung und vermeiden sie überflüssige Anglizismen.

Auch der Lebenslauf sollte mit einem Füllfederhalter unterschrieben werden.

Das Bewerbungsfoto wird oben rechts platziert.

Bewerbung – Das Bewerbungsanschreiben

Anschreiben

Bewerbungsanschreiben – Das Anschreiben einer Bewerbung

Infos zum Anschreiben einer Bewerbung – Das Bewerbungsanschreiben

Das Anschreiben muss folgende Informationen über sie und das beworbene Unternehmen enthalten:

Die Firmenadresse gehört links oben unter ihre Adresse (Absender) und sollte ebenso fehlerfrei sein, wie die vollständige Bezeichnung inkl. der Rechtsform. Sofern sie sich direkt an einen Sachbearbeiter wenden, gehört auch sein Name in die Adresse.
Der Ort und das Datum wird links oder rechts von der Betreffzeile positioniert. Diese wird nicht mehr mit „Betreff“ gekennzeichnet, sondern einfach fettgedruckt. Die Betreffzeile beschreibt auf welche Anzeige sie Bezug nehmen bzw. wann und wo diese erschienen ist.
Die Anrede „Sehr geehrte Frau Musterfrau“ oder „Sehr geehrter Herr Mustermann“ wird durch ein Komma vom nachfolgenden Text getrennt.

Das Anschreiben als solches sollte mit 6-12 Zeilen kurz und bündig gehalten werden. Alles muss auf einem DINA4-Blatt platz finden und darf dennoch nicht gedrungen wirken.
Der Einleitungssatz „Hiermit bewerbe ich mich …“ wirkt hölzern und sollte vermieden werden. Schreiben Sie stattdessen warum sie sich für die entsprechende Stelle bewerben – was ihr Interesse an der entsprechenden Tätigkeit begründet.

Formulierungen, die eine ausgesprochene Identifikation(sfähigkeit) mit der Firma suggerieren, wirken anmaßend und sollten ebenfalls vermieden werden. Bleiben sie nüchtern, aber dennoch motiviert. Eine klare, sachliche Sprache wird geschätzt und lenkt den Blick auf die Fakten. Jeder Versuch eben das zu verhindern – die Tatsachen zu schönen oder zu verschleiern, wird (mit Mülleimer) bestraft.
Das Finish ihres Anschreibens gelingt ihnen, indem sie ihre Bereitschaft zur Kontaktaufnahme kundtun: „… stehe ich ihnen (telefonisch) zur Verfügung“.
Die Unterschrift leisten sie mit einem Füllfederhalter unter der Formel „Mit freundlichen Grüßen“ oder „Hochachtungsvoll“.
Anlagen können bei Bedarf in einer Zeile zusammengefasst werden.

Bewerbung – Die richtige Bewerbung

Bewerbung

Bewerbung – Die Bewerbung ist eine Bewerbung weil man sich mit der Bewerbung bewirbt

Die Bewerbungsmappe ist ihre individuelle Visitenkarte und trägt entscheidenden Anteil am Erfolg einer Bewerbung. Sie ist der erste und meist entscheidende Kontakt zwischen ihnen und ihrem neuen Arbeitgeber. Entsprechend ausgewogen muss die gesamte Präsentation erfolgen: Auswahl der Dokumente, Form und Umfang derselben und ggfls. unternehmensspezifische Anpassungen. Dabei sind zum einen formelle Regelhaftigkeiten zu beachten, die zu missachten wenig ratsam ist. Ebenso bleibt ihnen jedoch ein gewisser Spielraum innerhalb dessen sie die Möglichkeit erhalten, ihrer Bewerbung eine individuelle Note zu verleihen. Darin liegt ihre Chance, sich von Mitbewerbern abzusetzen – in positiver und negativer Hinsicht gleichermaßen. Sie sollten es jedoch dabei nicht übertreiben, da die generelle Vermutung besteht, dass sie als Bewerber durch besonders ausgefallene Elemente ihrer Bewerbung von evtl. Unzulänglichkeiten ablenken wollen.

Im folgenden erfahren sie, wie sie den Spagat zwischen obligatorischer Konformität und individuellem Ausdruck schaffen und ihr Potential ins rechte Licht rücken. Diese Anleitung gliedert sich in folgende Bereiche:

– Anschreiben
– Lebenslauf
– Bewerbungsfoto
– Arbeitszeugnis
– weitere Hinweise
– Bewerbungsmappen

Die Bewerbungsmappe sollte sinnvoll und übersichtlich gegliedert sein. Wichtigere Dokumente sollten weiter vorne platziert werden, als weniger wichtige Dokumente. Das Anschreiben – gewissermaßen die Bewerbung der Bewerbung – ist das Dokument, das dem Personaler zuerst in die Hände fällt bzw. fallen sollte. Von nun an zieht sich (idealerweise) ein roter Faden durch die gesamte Präsentation, der (ebenfalls idealerweise) einen guten Eindruck hinterlässt – jedoch keine Fragezeichen. Überflüssige oder gar störende Elemente sollten einfach vermieden werden. Wenige Dokumente mit Niveau kreieren ein klares Bild und geben ihnen die Sicherheit, dass die Bewerbungsmappe „ganz oder gar nicht“ beachtet wird, wohingegen eine überdimensionierte Mappe evtl. nur auszugsweise und damit unvollständig wahrgenommen wird. Qualität über Quantität ist hier das Motto.