Spanisch-Deutscher-Arbeitsmarkt – Motivierte Fachkräfte aus Spanien immer beliebter

spanisch-deutschIm Mai des Jahres 2013 trafen sich die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und ihr spanisches Äquivalent Fátima Báñez, um ein Abkommen in Bezug auf die grenzübergreifende Ausbildung zu unterzeichnen. 5000 Spanier sollten die Möglichkeit erhalten in Deutschland eine Ausbildung zu beginnen und auch für Menschen mit Flüchtlingsstatus wird erwogen, von einer eventuellen Abschiebung abzusehen, wenn eine Ausbildung in Deutschland begonnen wurde. Etwa zwei Jahre später wurde das Abkommen auf andere Länder erweitert, nicht nur die Ausbildung in einem europäischem Betrieb ist möglich, auch der Austausch von Fortschritt in der Bildungsforschung und Erfahrungen mit Ansätzen soll stattfinden. Wie kam es zu diesem politischen Schritt und welche Vorteile bringt der Austausch spanischer Arbeitskräfte für Unternehmen?

Spanische Helfer – Arbeitskräfte für viele Bereiche

Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird immer häufiger mit dem Wort Fachkräftemangel in Verbindung gebracht. Ob in Bereichen der Medizin und Pflege oder Sektoren wie dem Transportgewerbe und Ingenieursberufen. Aufgrund der geschilderten Grundlage ergibt sich die Möglichkeit, ausgebildetes Fachpersonal auf hohem Niveau aus einem der europäischen Nachbarländer zu beauftragen. Hochwertige Angestellte in Zeitarbeit kommen, vielleicht auch wegen des Anfangs geschilderten Abkommens, immer häufiger aus Spanien.

In einem der sonnigsten Teile Europas wird die deutsche Kultur und deutsche Arbeit sehr geschätzt. Viele Spanier, vor allem junge und motivierte Absolventen, liebäugeln mit einer Karriere auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Grund sind höhere Löhne als in Spanien und auch die Vorzüge der deutschen Kultur werden von vielen geschätzt. Die Auswahl der Fachkräfte ist streng. Neben einem guten Abschluss im entsprechenden Fachgebiet, sind auch Deutschkenntnisse dafür wichtig, dass der Arbeitgeber von der Leistung profitieren kann. Professionelle Vermittler koordinieren darum Deutschkurse, um das bestehende Know-how noch weiter auszubauen. So kommt eine länderübergreifende Ausbildung zustande, von der Arbeitgeber und auch Arbeitnehmer profitieren können.

Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Die positiven Aspekte liegen in der Motivation der spanischen Arbeitskräfte: Mit einer Karriere und Existenz in Deutschland als Ziel, ist die tägliche Leistung hoch und die Stimmung der vermittelten Personen gut – erheiternd auch für alle deutschen Kollegen.

Das Prinzip des Austauschs ist in vielen Unternehmen in Deutschland und der Schweiz bereits positiv aufgenommen worden und auch in Spanien besteht ein breites Interesse bei den Eliten: über 30% der spanischen Deutschlerner beginnen den Sprachkurs aus eigenem Interesse. Arbeitnehmer, die vom interkulturellen Austausch, auch in der Ausbildung, profitierten, zeigen oft fundierte, umfassende Fachkenntnisse und eine sehr gute Sozialkompetenz.

CRM, ERP und Online-Marketing-Software – Eine kurze Übersicht

tastaturschreibenWenn es im Bereich »Marketing« um die passende Software für Unternehmen geht verfallen Kenner der Szene gerne in ausführliche Fachsimpeleien. Die Begriffe CRM und ERP fallen hier häufig, und Außenseiter mit ein wenig Fachkentniss wundern sich regelmäßig was diese, eigentlich für die interne Optimierung gedachten Programme, im Marketing zu suchen haben. Doch gerade hier ist eine optimierte Prozess-, und Kampagnensteuerung ohne CRM und ERP nicht mehr möglich, weswegen diese beiden Programmtypen einmal in Kürze näher beleuchtet werden sollen.

CRM – Kundenpflege leicht gemacht

CRM steht für Customer-Relationship-Management und bietet die Möglichkeit die Daten der Kunden effektiv zu verwalten. Das ist jetzt eine Definition für Laien, denn je nach Programm bietet CRM umfassende Möglichkeiten die Beziehung zu Kunden mit der Hilfe neuester Technologie zu verwalten und zu optimieren. Schon längst ist es nicht mehr der einfache Terminkalender, sondern weitaus feinere und detaillierte Möglichkeiten, die von Unternehmen genutzt werden. Im Marketing ist CRM die Basis um Kampagnen effektiv bei den richtigen Zielgruppen ankommen zu lassen, und natürlich um die eigene Kundschaft und ihre Wünsche im Blick behalten zu können.

ERP – Prozess-, und Ressourcenplanung für Profis

Während sich CRM um die externen Faktoren kümmert ist ERM (Enterprise-Resource-Planning) explizit auf die internen Prozesse und Ressourcen eines Unternehmens ausgelegt. Mit der Hilfe eines ERP-Programms lassen sich die personellen und materiellen Ressourcen eines Unternehmens im Rahmen optimierter Prozesse in vordefinierte Aufgabenbereiche einplanen. Im Marketing spielen diese Programme, neben der Verwaltung von Personal und Projekten, auch eine wichtige Rolle in der Allokation von Ressourcen die für erfolgreiche Kampagnen benötigt werden. Ebenso wie CRM-Programme sind die ERP-Programme häufig OpenSource verfügbar und werden von Unternehmen auf der ganzen Welt für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt.

Die Online-Marketing-Software – Die Lösung für Spezialisten

Die Online Marketing Software vereint beide Vorteile der CRM und ERP-Programme, extra zugeschnitten auf die Bedürfnisse und Anforderungen die das moderne Online Marketing mit sich bringt. Kurzum: Wer nicht zwei Lösungen auf ein Unternehmen anwenden möchte, der besorgt sich für seinen Betrieb eine optimierte Online-Marketing-Software. Denn während ERP und CRM nur die Grundzüge und die notwendigen automatisierten Prozesse zur Verfügung stellen können bietet eine auf die Bedürfnisse des Betriebs zugeschnittene Lösung viele Vorteile, die reine CRM und ERP-Programme so leicht nicht erfüllen können. Sie sind in ihrer Ausstattung dann meistens zu überladen, oder beinhalten einfach nicht die im Online-Marketing benötigten Funktionen von Anfang an. Wer es also leicht will, der besorgt sich eine Online-Marketing-Software, und wer es günstig will wählt eine Open-Source-Lösung.

Wie wertvoll sind Angestellte – wie motiviert man richtig?

Handschlag

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Ein gut gelaunter und mit Engagement tätiger Arbeitnehmer ist noch immer nicht die Regel. Denn nicht in jedem Unternehmen, wird dem Wohlergehen der Mitarbeiter eine hohe Priorität zugestanden. Dabei sind gerade motivierte Angestellte, besonders gute angestellte und stellen damit einen besonderen Wert für jede Firma dar. Damit Arbeitgeber freiwillig mehr Leistung bringen, müssen aber auch die Unternehmen selbst mehr leisten.

Aufmerksamkeit für die Angestellten

Wer sich in seiner Firma gut aufgehoben und beachtet fühlt, kommt gern zur Arbeit. Ein optimaler Ansatz, mit dem Unternehmen einen ersten Pflasterstein zu einem guten Arbeitsklima legen können. Denn niemand fühlt sich weniger wertgeschätzt als diejenigen, deren gute Arbeit unerwähnt bleibt. Auch Meinungen zum aktuellen Arbeitsablauf, Team-Zusammensetzungen und allgemeines Feedback sollten ein Ohr finden. Bester Zeitpunkt, Gespräche dieser Art zu führen, sind regelmäßig festgesetzte Team-Besprechungen, sowie im Falle von diskreteren Themen, das persönliche Gespräch. Eine Mitarbeiterführung wie diese verspricht auch Verbesserungen im Unternehmen selbst. Denn Vorschläge von Mitarbeitern können durchaus Möglichkeiten offenbaren, mit denen Firmen Geld sparen können, das Image verbessern oder beispielsweise für eine bessere Qualität in der Produktion sorgen. Zusätzlich stechen Arbeitnehmer mit besonderem Potenzial durch mehr Beachtung besser heraus.

Wenn der Mitarbeiter Kritik äußert

Nicht in jeder Abteilung läuft es immer rund, genauso kann jede Team-Zusammenstellung schwächen aufweisen oder es hapert in der Organisation. Gerade die Arbeitenden, die vorgegebene Arbeitsabläufe durchführen müssen, finden oft Bereiche in denen noch Verbesserungsbedarf herrscht. Auch hier haben Unternehmen die Möglichkeit der Motivation. Denn gute Ideen von Mitarbeitern sollten umgesetzt werden, sei es für eine höhere Effektivität, Zeiteinsparungen oder aufgrund anderer Vorteile. Jemand, der dem Unternehmen eine gute Idee liefert, mit der sich richtig Geld sparen lässt, darf dabei ruhig in den Genuss einer Bonuszahlung kommen. Diese Person fühlt sich mehr als Teil des Ganzen, wertgeschätzt und geht zudem als gutes Beispiel voran.

Zusatzleistungen für Angestellte

Nicht nur beruflich auch privat kann Stress entstehen. Wissenschaftliche Studien haben bereits bewiesen, wie sehr Stress sich auch physisch auswirken kann. Die Anfälligkeit für Krankheiten nimmt zu und die Arbeitsleistung lässt nach. Daher können Firmen vor allem durch zusätzliche Leistungen beweisen, wie sehr das Wohlergehen der Angestellten bemessen wird. Familienfreundlich wird es mit der am Arbeitsplatz angebundenen, firmeneigenen Kita. Büroangestellte dürfen sich nach einem Acht-Stunden-Tag im hausinternen Fitnessstudio endlich auch mal körperlich auslasten. Die angestellten bleiben fit, sparen durch die Kita Zeit und schaffen leichter die Balance von Privatleben und Job.

Unternehmen können viel tun

Angestellte zu motivieren bringt für Firmen viel positives mit sich. Eine kurzweilige Motivationsstrategie mit Langzeiteffekt gibt es jedoch nicht. Nur wenn Unternehmen das Ziel sich gut fühlender Angestellter in ihren Führungsstil integrieren, kann aus der Mühe ein Segen werden.

Ein englischsprachiges weltweit tätiges Unternehmen, welches Arbeitgebern dabei hilft ist z.B. Cornerstone on Demand. Deren Webseite ist zwar noch nicht in deutsch aber so wie es aussieht gerade in der Übersetzung. Kann also nicht mehr lange dauern bis Sie Ihre Dienstleistungen auch auf dem deutschen Markt anbieten.

Outplacement: Finanzierte Hilfe für ausscheidende Mitarbeiter

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HandschlagOutplacement bezeichnet eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung, die ausscheidenden Mitarbeitern professionelle Hilfe zur beruflichen Neuorientierung anbietet. Dabei reicht der Service des Outplacement von der Suche nach einem neuen Arbeitgeber bis hin zur Vertragsgestaltung oder der Hilfe bei einer Existenzgründung.

Ursachen für Personalreduzierung von Unternehmen können Insolvenzen, betriebliche Verlagerungen an andere Standorte, Firmenübernahmen oder Rationalisierungsmaßnahmen sein. Die Outplacementberatung vermittelt in solchen Fällen nach außen und nach innen. Hierbei liegt die Priorität des Outplacement darin, den Trennungsprozess zwischen den Arbeitnehmern und dem Unternehmen auf eine faire Basis zu stellen. Diese Unterstützung wirkt sich zum einen positiv auf die Mitarbeiter aus, die noch im Unternehmen tätig sind und zum anderen wird dadurch das Image eines Unternehmens positiv geprägt. Zudem erhöht sich auch die Attraktivität im Wettbewerb um neue Arbeitskräfte.

Das Outplacement kann kostspielige und langfristige Rechtsstreitigkeiten vermeiden. Findet der entlassene Arbeitnehmer mit der Unterstützung des Outplacement-Beraters zeitnah eine neue Anstellung, so kann sich zudem die Restlaufzeit von bestehenden Verträgen verkürzen, was die Kosten reduziert. Der Outplacement-Berater unterstützt die entlassenen Mitarbeiter bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Hierbei kann die Unterstützung von der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin zur Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen reichen. Rechtliche und emotionale Auseinandersetzungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer können durch das Outplacement im Vorfeld vermieden werden, was sich positiv auf die Stimmungslage in einer angespannten Betriebssituation auswirken kann. In der heutigen Zeit kommt das Outplacement allen betroffenen Mitarbeitern zugute. Bei einigen Firmen ist das Outplacement bereits Bestandteil von Sozialplänen.

Outplacementberatung durch www.mühlenhoff.de kann zum Beispiel von denen genutzt werden welche dieses nicht im eigenen Unternehmen haben.

Das Outplacement verläuft in fünf Phasen. Die anfängliche Analyse konzentriert sich auf die private und berufliche Situation des ausscheidenden Mitarbeiters und liefert eine realistische Einschätzung der Karriereaussichten. Im nächsten Schritt erstellt die Outplacement-Beratung ein Qualifikationsprofil des Mitarbeiters und ermittelt einen eventuellen Weiterbildungsbedarf oder Qualifizierungsmaßnahmen. Die dritte Phase kennzeichnet sich durch eine Ausarbeitung der individuellen Bewerbungsstrategie im Rahmen der beruflichen Zielsetzung. Diese Bewerbungsphase beeinhaltet die Erstellung von qualifizierten Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche und die Beurteilung von Stellenangeboten. In dieser Phase wird auch eine Selbstpräsentation mit dem Angestellten entwickelt. Die letzte Phase schließt damit, dass der Arbeitnehmer bei der Gestaltung und Ausgestaltung des neuen Arbeitsvertrages unterstützt wird.

Outplacement kann in Gruppen-Outplacement und Einzel-Outplacement untergliedert werden, wobei jeweils befristete und unbefristete Programme existieren. Befristete Programme dauern in der Regel zwischen drei und zwölf Monaten, während unbefristete Beratungen damit enden, dass der Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz gefunden hat. Neben der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle können auch Beratungen und die Vorbereitung einer Existenzgründung Gegenstand des Outplacement sein.