Duale Ausbildung – Historische Wurzeln des Dualen Ausbildungssystems

Historische Wurzeln des Dualen Ausbildungssystems

Hervorgegangen sind Berufsschulen im heutigen Sinne aus den im neunzehnten Jahrhundert in Deutschland entstandenen beruflichen Fortbildungsschulen. Diese wurden schon damals von den Lehrlingen parallel zur Ausbildung im Betrieb besucht, so dass schon damals das Ausbildungssystem dual ausgelegt war. Der Begriff einer Dualen Ausbildung erscheint erstmals in einem „Gutachten über das berufliche Ausbildungs-und Schulwesen“ (1964) vom Deutschen Ausschuss für das Erziehungs-und Bildungswesen (1953-65). Entgegen der Berufsausbildung in den Betrieben, die sich bis auf die mittelalterliche Handwerksausbildung zurückführen lässt, muss man das Entstehen oben genannter Schulen sehr viel später ansiedeln. Insbesondere die …

Duale Ausbildung – Begriffserklärung und Struktur des dualen Ausbildungssystems

Begriffserklärung des dualen Ausbildungssystems

Im Begriff dual ist naturgemäß eine gewisse Zweidimensionalität implementiert. Gemeint ist hier das Zusammenspiel von zwei neben-und miteinander wirkenden Aspekten in der beruflichen Ausbildung. Zum einen ist das der Betrieb, in dem der überwiegende Teil der praktischen Ausbildung erfolgt. Zum anderen ist das die Berufsschule, die schwerpunktmäßig den Part der theoretischen Ausbildung inne hat. Allerdings ist zu beobachten, dass eine strikte Trennung dieser beiden Elemente heutzutage nicht mehr jederzeit möglich ist. Dies hat zum Beispiel seine Begründung in technischen Entwicklungen, die nach sich ziehen, dass theoretische Kenntnisse zu modernsten Maschinen nur im Betrieb vermittelt werden können, …

Duale Ausbildung – Das Duale System der deutschen Berufsausbildung

Duale Ausbildung, Das Duale System der deutschen Berufsausbildung

Der Versuch einer Einschätzung des Dualen Systems in der Bundesrepublik Deutschland im Sinne eines Qualitätsvergleiches mit den Ausbildungssystemen in anderen Ländern muss schon im Ansatz scheitern. Grund dafür ist, dass das berufliche Ausbildungssystem als Bestandteil des allgemeinen Bildungssystems gesehen werden muss, und demnach länderspezifischen Bildungstraditionen unterliegt und enorme Unterschiede aufweist. Es gibt Ausbildungen, die auf einem hoch theoretischen und nur schulischen System fußen. Andererseits gibt es auch solche, die nur auf der Form des praktischen und therortischen Anlernens beruhen.

Diese Modelle von Ausbildung sind allerdings eher in …

Nachhilfe – die verborgenen Fähigkeiten wecken

Nachhilfe

Die derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt stellt immer höhere Anforderungen an die Bewerber und ihre Qualifikation. Um aus der Menge der Bewerbungen zu selektieren, bedienen sich Arbeitgeber einfacher Mittel: Zeugnisse und Referenzen erhalten immer mehr Gewichtung und entscheiden letztendlich über eine mögliche Einladung zum Vorstellungsgespräch und damit über eine mögliche Einstellung. Mit anderen Worten: Die Qualität der schulischen Ausbildung, also die Noten des Abschlusszeugnisses, spielt eine entscheidende Rolle beim Erfolg des beruflichen Werdeganges. Schlechte Schulnoten sind dementsprechend hinderlich bei der Suche nach einer Lehrstelle und führen nicht selten zur Ablehnung hunderter Bewerbungen und maßloser Frustration nach der Schulzeit. Der …

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Wichtige Grundlagen:

  • Seien Sie gut vorbereitet. Machen Sie sich vertraut mit wichtigen Informationen über Ihren potentiellen Arbeitgeber und üben Sie Fragen und Antworten diesbezüglich in mündlicher und schriftlicher Form.
  • Kleiden Sie sich angemessen (s.o.).
  • Erscheinen Sie sehr pünktlich oder etwas zu früh.
  • Bringen Sie extra Kopien der wichtigsten Unterlagen mit.
  • Bereiten Sie sich auf das Ausfüllen eines Bewerbungsbogen vor und halten sie zu diesem Zweck Namen und Adressen Ihrer bisherigen Arbeitgeber bereit. Noch besser ist natürlich, die wichtigsten Daten auswendig zu lernen.
  • Grüßen Sie den Gesprächspartner mit einem warmen Lächeln und verhalten Sie sich in jeder

Strategien der Arbeitsplatzsuche – Vernetzung und Networking

Vernetzung und Networking

Wie schon beschrieben, sind sie ständig angehalten, Kontakte zu knüpfen vor der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses und auch im Anschluss. Trotz anhaltender Automatisierung ist der zwischenmenschliche Kontakt noch immer unentbehrlich und für die Sicherung und Verbesserung ihrer Situation hilfreich. Vernetzung ihrer Kontakte gewährt einen Vorsprung an Information, Flexibilität und Agilität. Diesen Vorteil zu nutzen kann der entscheidende Schritt sein für anhaltenden Erfolg. Selbst im Falle eines Misserfolges ergeben sich daraus neue Chancen und Wege für sie.

Was Networking nicht ist

  • unangebrachte Kontakte privater Art
  • private Details in unangebrachten Situationen
  • ihre Belange in aufdringlicher

Strategien der Arbeitsplatzsuche – Einführung

Strategien der Arbeitsplatzsuche

Einführung

Einen Arbeitsplatz zu suchen ist eine Aufgabe, der sich jeder mindest einmal im Leben stellen muss. Die meisten von uns machen sich weitaus öfter auf die Suche nach einem neuen Job. Im Idealfall ist der Beginn eines Arbeitsverhältnisses der erfolgreiche Abschluss einer mehrjährigen Ausbildung oder eines Studiums. Ein Job ist also ein sichtbares Symbol der erreichten Ziele und des persönlichen Erfolges. Was so einfach klingt, fast wie ein natürlicher Prozess, bedarf intelligenter Strategien und einer zielstrebigen Umsetzung. Vergegenwärtigen sie sich den Begriff der „Jobsuche“, er ist für viele Menschen verbunden mit …

Berufsinformationszentrum BIZ Ingolstadt

Berufsinformationszentrum BIZ Ingolstadt

Das Berufsinformationszentrum BIZ Ingolstadt bietet umfassende Informationsquellen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Berufswahl, Stellengesuche und Weiterbildungen an.
Für Schüler und Studenten sind Infomaterialien erhältlich, die genauen Aufschluss über die Möglichkeiten zur weiteren Ausbildung mit Ausbildungsplatz, Schule oder Studium geben.
Die Informationen können selbstständig im Berufsinformationszentrum BIZ Ingolstadt an den hauseigenen Computern abgefragt werden.
Zudem bieten Broschüren, Flyer und weitere Informationsmaterialien ausreichende Beschreibungen in zahlreichen Gebieten des Arbeitsmarktes und der Fortbildung.
Das reichhaltige Informationsmaterial deckt einen großen Anteil an Erklärungen und Detailbeschreibungen. Für weitere Anliegen stehen kompetente Mitarbeiter zu Verfügung, die gern Fragen beantworten …

Gabelstaplerfahrer/in: Die Profis hinter den schweren Lasten

Gabelstapler sind in Lagerhallen, Produktionsbetrieben, Logistikzentren und Hafenterminals unverzichtbare Hebe- und Transportgeräte. Sie heben Paletten und setzen Container um, auch Hochregale lassen sich damit bedienen. Damit Lasten von teilweise mehreren Tonnen sicher landen, braucht es Profis mit Können und Konzentration. Gabelstaplerfahrerinnen und Gabelstaplerfahrer halten den Materialfluss am Laufen und machen moderne Logistikketten möglich.

Jobprofil zwischen Millimeterarbeit und Tonnengewicht

Der klassische Frontstapler hebt je nach Einsatz mehrere Tonnen und setzt Paletten in hohe Regale. Gabelstaplerprofis steuern diese Last präzise durch enge Wege und stimmen ihre Fahrten mit anderen Fahrzeugen ab. Jede Bewegung erfordert eine genaue Einschätzung …

Gewerbeanmeldung für Bildungsdienstleister und Trainer

Gewerbeanmeldung im Bildungssektor: Wann Sie ein Gewerbe anmelden müssen und welche rechtlichen Anforderungen für Trainer und Coaches gelten.

Wer im Bereich Weiterbildung, Coaching oder berufliche Qualifizierung tätig werden möchte, steht vor wichtigen rechtlichen Entscheidungen. Die Frage der Gewerbeanmeldung und der korrekten steuerlichen Einordnung betrifft viele Bildungsdienstleister. Dieser Leitfaden klärt die wesentlichen Aspekte für Trainer, Coaches und Dozenten.

Selbstständigkeit im Bildungsbereich: Gewerbe oder Freiberuf

Im Bildungssektor gibt es eine wichtige Unterscheidung zwischen gewerblicher und freiberuflicher Tätigkeit. Diese Einordnung hat direkte Auswirkungen auf die Buchhaltung (https://buchhaltungs-leitfaden.de/), Steuerpflichten und administrative Anforderungen. Freiberufler im Sinne des Einkommensteuergesetzes …