Freiwilligenarbeit im Ausland

rainbowgardenvillageOb während des Studiums, nach der Ausbildung oder im Berufsleben – ein Auslandsaufenthalt in der gemeinnützigen Freiwilligenarbeit, im Freiwilligendienst oder in einem Praktikum bringt nicht nur für jeden selbst viele neue Impulse. Menschen in anderen Ländern erhalten tatkräftige Unterstützung durch viele interessante Projekte.

Was bedeutet Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit und Praktikum?
Freiwilligendienst beinhaltet ehrenamtliche Arbeit in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten in Afrika, Asien oder Süd- und Mittelamerika. Die gemeinnützige Tätigkeit wird durch in Deutschland ansässige Entsendeorganisationen vermittelt. Das können verschiedene Träger – kirchliche, paritätische Organisationen oder Vereine – sein. Der Freiwilligendienst wird unterschiedlich bezuschusst. Abhängig ist das auch vom Alter des Freiwilligen. Den größten Zuschuss gibt es für junge Leute zwischen 18 und 26 Jahren. Bei diesen Programmen müssen sich Interessenten rechtzeitig bewerben, da ein Auswahlverfahren stattfindet. Sie starten meist auch an bestimmten Daten und dauern in der Regel 3 bis 12 Monate.
Freiwilligenarbeit bezieht sich auf Angebote von Vereinen, Organisationen oder privaten Veranstaltern, welche soziales gemeinnütziges Ehrenamt im Ausland nicht nur in der Dritten Welt anbieten. Ansässig sind die Vereine oder Organisationen weltweit. Jeder Interessent hat die Möglichkeit, diese direkt zu kontaktieren. Auch hier werden vielfältige Projekte unterstützt. Die Veranstalter sind aber oft flexibler in ihren Angeboten. Die Länge des Aufenthaltes richtet sich nach den Wünschen der Freiwilligen. Der lange Bewerbungsprozess wie bei den Freiwilligendiensten entfällt, da der Freiwillige die meisten Kosten selbst trägt. Es gibt keine Altersgrenzen.
Während eines Praktikums im Ausland sollen während einer variablen Zeitspanne bereits erworbene Kenntnisse praktisch vertieft bzw. neue Fähigkeiten in praktischer Arbeit erworben werden. Das Praktikum sollte auf der einen Seite in Zusammenhang mit der bereits begonnen Ausbildung oder dem Studium stehen. Auf der anderen Seite bietet ein Praktikum aber auch die Möglichkeit, vor dem Beginn der Ausbildung oder eines Studiums praktische Kenntnisse zu erwerben. So kann ein Praktikant zum Beispiel im Vorfeld den Berufswunsch überprüfen. Es gibt sowohl bezahlte als auch unbezahlte Praktika im Ausland.

Den eigenen Horizont erweitern
Interkulturelle Kompetenzen sind mehr denn je im Berufsleben gefragt. Sie können in vielen verschiedenen Arbeitsfeldern im Rahmen der Freiwilligenarbeit, eines Freiwilligendienstes oder Praktikums im Ausland vertieft werden. Ein Aufenthalt an einem anderen Ort bietet die Chance, neue Arbeitsbereiche und interessante Menschen kennen zu lernen. Jeder sollte die Bereitschaft haben, sich auf andere Kulturen einzulassen. Oftmals findet der Einsatz unter anderen Bedingungen statt, als es die Freiwilligen aus der Heimat gewöhnt sind. Andere Lebensmittel, ungewohnte Umgangsformen, fremde Lebensgewohnheiten – die Lebensweisen können verschieden sein. Daher sollte jeder Freiwillige eine hohe Akzeptanz anderer Kulturen besitzen. Neugier, Engagement, Soziale Offenheit, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit sind weitere persönliche Voraussetzungen. Vor einem ehrenamtlichen Auslandsaufenthalt sollte ein Gesundheitscheck beim Arzt in Deutschland stattfinden. Dieser informiert die Freiwilligen auch über besondere Impfungen oder Malaria-Prophylaxe. Zumindest Englisch sollte jeder sicher sprechen können, der einen Einsatz im Ausland plant.

Gemeinnützige Tätigkeit wird dankend angenommen
Während der Freiwilligenarbeit, des Freiwilligendienstes oder Praktikums trifft man viele interessante Menschen aus aller Welt. So werden Arbeitserfahrungen gesammelt, die sicher im späteren Berufsalltag jedem zu Gute kommen. Es werden tolle Erfahrungen und bleibende Erinnerungen gesammelt. Freiwilligendienst, Freiwilligenarbeit oder Praktikum im Ausland helfen vor allem den Menschen in der Region oder dem Land. Sie erhalten wertvolle Unterstützung in der Arbeit in Schulen, im Waisenhaus, im Krankenhaus, in Umweltprojekten oder anderen Projekten.

Ein spannendes Beispiel, an dem Bekannte gerade teilnehmen ist Rising Education. Bei diesem Projekt wird eine Schule in Kamerun für 250 Kinder geplant.

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