Arbeitszeugnis – Was bedeutet die Zeugnissprache

Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnis
Arbeitszeugnis
Am Ende einer Betriebszugehörigkeit wird ein Zeugnis erstellt. Dies soll dem Angestellten oder Praktikanten als Nachweis über die Art und die Dauer der Tätigkeit dienen, es soll aber auch die Leistungen angemessen würdigen. Wobei das Wort “angemessen” natürlich auch beinhaltet, dass kritische Töne in einem Zeugnis erscheinen dürfen. Diese dürfen allerdings nicht in Form von negativen Bemerkungen formuliert sein, so sieht es das Gesetz jedenfalls vor. Das heißt aber, dass sich eine Art Geheimsprache heraus gebildet hat, die vom zukünftigen Arbeitgeber sehr wohl als Kritik gelesen werden kann – wenn es Gründe dafür gab.

Ein Arbeitszeugnis ist also sehr viel mehr als nur eine Bescheinigung darüber, wie Mitarbeiter X die letzten Monate oder Jahre verbracht hat. Es stellt auch eine Anerkennung durch den ehemaligen Arbeitgeber dar – oder eben das Fehlen derselben. Die erwähnten geheimen Formulierungen werden besonders häufig gewählt, wenn man sich im Unfrieden getrennt hat. Eine Formulierung, wie “Herr M. verlässt die Firma zum 31.10.13”, kann leicht als das gelesen werden, was es – vielleicht – war: ein Herauskomplimentieren des Mitarbeiters. Dass dies jedoch oft nicht den Tatsachen entspricht, der Mitarbeiter von sich aus, wenn auch vielleicht im Zorn, gekündigt hat, verrät die Formulierung nicht. Für den nächsten Arbeitgeber stellt sich die Situation so dar, dass die letzte Firma den Mitarbeiter los werden wollte.

Daraus folgt, dass jeder Mitarbeiter sich informieren sollte, am besten, bevor er ein Zeugnis ausstellen lässt. Aus einem Arbeitszeugnis Muster kann er schon einmal ersehen, wie ein “korrektes” Zeugnis aussehen sollte, das Anerkennung ausdrückt. Er sollte aber auch wegen der Brisanz der Arbeitszeugnisse für die weitere Karriere die erwähnte Geheimsprache gut recherchieren. Wenn er meint, dass eine Formulierung in seinem Zeugnis Negatives ausdrückt, das keine Grundlage hat, sollt er das Zeugnis umgehend anfechten. Sonst kann ihm blühen, mit dem Zeugnis auf große Schwierigkeiten bei der Jobsuche zu stoßen.

Informationen zu dem Thema Zeugnissprache können zum Beispiel auf zeugnisdeutsch.de gesammlt werden. Dort steht der Kostenlose Download von Musterzeugnissen zur Verfügung. Die Arbeitszeugnis Muster können ganz einfach heruntergeladen werden und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Einige Arbeitgeber sind froh, wenn der Angestellt sich selber das Zeugnis schreibt. Die Dokumente stehen im RTF-Format zur Verfügung und können mit LibreOffice oder OpenOffice geöffnet und bearbeitet werden.

Geprüfter Betriebswirt – Fernakademie Klett

Geprüfter Betriebswirt – Fernakademie Klett

Mit dem so genannten geprüften Betriebswirt über einen Fernlehrgang, kann sich der Interessierte für verantwortungsvolle betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen optimal qualifizieren. Wenn sich der Verbraucher dazu entscheidet, dass er beruflich einen entscheidenden Schritt nach vorn machen möchte, dann benötigt er hierfür umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, welche er mit einem entsprechenden Fernlehrgang erhalten kann.
Mit dem Fernlehrgang Betriebswirt (Fernakademie) wird der Kursteilnehmer mit dem nötigen Fachwissen ausgestattet, um künftig eigenständige Entscheidungen in einem Unternehmen nicht nur treffen, sondern auch verantworten zu können.

Während des Fernlehrgangs arbeitet der Teilnehmer völlig eigenständig von zuhause aus und sendet seine erledigten Aufgaben in Schriftform ein, welche dann anschließend auch bewertet werden. Nun hat der Teilnehmer zwei Abschlussmöglichkeiten.
Um seinen Erfolg auch belegen zu können, erhält der Kursteilnehmer ein Zeugnis als Betriebswirt / in (Fernakademie) ausgestellt.
Weiterhin kann der Teilnehmer auch eine schriftliche Abschlussprüfung absolvieren, welche er ebenfalls zuhause erledigt. Anschließend bekommt er von der Fernakademie ein Abschlusszertifikat, so dass sich der Teilnehmer ab sofort „Geprüfte/r Betriebswirt/in (Fernakademie) benennen darf. Dieses Zertifikat kann von der Fernakademie auch in englischer Sprache, als international verwendbares Certificate, ausgestellt werden.

Der Teilnehmer muss über keine speziellen Teilnahmevoraussetzungen verfügen, außer über erste kaufmännische Grundkenntnisse oder besser, einige Jahre einschlägige Berufserfahrung. Der Fernlehrgang kann zu jeder Zeit begonnen werden, allerdings kann der Teilnehmer den Lehrgang auch erst einmal für vier Wochen kostenfrei testen, um sich anschließend für eine endgültige Teilnahme entscheiden zu können.

In der Regel werden für diesen Lehrgang 28 Monate festgesetzt, was bedeutet, dass der Teilnehmer etwa 10 Stunden pro Woche investieren sollte. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Lehrgangszeit um weitere 14 Monate kostenfrei verlängert wird, falls der Teilnehmer dies wünscht.

Um sich ein umfangreichen Wissen anzueignen bekommt der Teilnehmer 66 Studienhefte zur Verfügung gestellt, welche in den Studiengebühren enthalten sind. Die Studiengebühren sind dank eines Bildungsgutscheins der Agentur für Arbeit zu 100 Prozent förderungsfähig.

Beschreibung zum Lehrgang
Der Lehrgang beschäftigt sich mit allen betriebswirtschaftlichen Aufgaben eines Unternehmens, so dass der Teilnehmer Schritt für Schritt, sowohl praxisorientiertes als auch branchenübergreifendes Wissen der Betriebswirtschaft bekommt. Praxisnähe wird durch zahlreiche Fallstudien erreicht.

Wer sich für verantwortungsvolle betriebswirtschaftliche Aufgaben qualifizieren möchte, sollte sich für einen Fernlehrgang als „Betriebswirt/in (Fernakademie)“ entscheiden.

Geprüfter Betriebswirt – Fernakademie Klett

Ausbildung der Ausbilder – Fernakademie Klett

Für ein funktionierendes und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen ist gut ausgebildetes Personal eine wichtige Grundvoraussetzung. Immer mehr Unternehmen setzen dabei selbst auf Ausbildung und sichern sich dadurch ihren gut ausgebildeten Nachwuchs. Allerdings benötigt man dafür wiederum qualifiziertes Personal, das die Ausbildung neuer Fachkräfte übernimmt und nicht nur fachlich geeignet ist die Ausbildung zu übernehmen, sondern auch die nötigen pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten dafür hat.

Der Lehrgang “Ausbildung der Ausbilder” von der Fernakademie Klett vermittelt zum einen die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse und bereitet die Teilnehmer gleichzeitig auf die IHK Prüfung zum Ausbilder vor. Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehört eine abgeschlossene Berufsausbildung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung sowie eine angemessene Zeit beruflich praktischer Tätigkeit im entsprechenden Beruf. Die Studiendauer beträgt 6 Monate und beansprucht etwa 9 Stunden Zeit pro Woche, eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer um 6 Monate ist möglich. Das Studienmaterial umfasst 9 Studienhefte, davon ein Fallstudienheft und ein Heft mit Prüfungssimulationen, außerdem stellt die Fernakademie zwei CD Roms zur Verfügung, die sich mit Mediations- und Präsentationstraining beschäftigen. Ebenfalls in der Studiengebühr enthalten ist ein fünftägiges Seminar in Hamburg, das die Teilnehmer gezielt auf die Abschlussprüfung durch die IHK vorbereiten soll. Der Lehrgang ist durch den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit zu 100% förderungsfähig.

Der Lehrgang soll die Teilnehmer nicht nur auf die Prüfung der IHK vorbereiten, sondern ihnen auch praktisches Wissen für die Arbeit mit Auszubildenden vermitteln. Dazu gehören zum Beispiel die Inhalte der Ausbilder Eignungsverordnung, die Planung von Ausbildungsinhalten und die erforderlichen Vorbereitungen der Ausbildung. Aber auch die Kriterien bei der Einstellung von Auszubildenden und schlussendlich die Durchführung und der Abschluss der Ausbildung werden als zentrale Themen behandelt.

Der Lehrgang ist durch seine breite Ausrichtung für alle Mitarbeiter geeignet, die sich zum Ausbilder qualifizieren wollen. Auch inhaltlich ist der Lehrgang für die unterschiedlichsten Berufsfelder und Branchen geeignet, zum Beispiel für den gewerblich technischen Bereich oder den kaufmännischen Bereich. Aber auch für Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Bergwesen, in der Hauswirtschaft oder im öffentlichen Dienst ist dieser Lehrgang ideal. Der Lehrgang ist demnach nicht so sehr auf die fachlichen Inhalte der Ausbildung ausgerichtet, sondern beschäftigt sich vielmehr mit der täglichen Arbeit mit den Auszubildenden und den organisatorischen und rechtliche Rahmenbedingen der Ausbildung. Selbstverständlich ist der Lehrgang auch für Selbständige aller Branchen geeignet, die sich ihren eigenen qualifizierten Nachwuchs ausbilden wollen. Der Lehrgang wird abgeschlossen mit dem Zeugnis der Fernakademie Klett, das selbstverständlich bei Bedarf auch in englischer Sprache ausgestellt werden kann. Nach dem Bestehen der Ausbildereignungsprüfung bei der IHK oder einer anderen Handelskammer erhalten die Absolventen das Ausbildereignungszeugnis.

Astrologische Psychologie – Fernakademie Klett

Geprüfte/r Astrologischer Berater/in

Astrologische Psychologie – Fernakademie Klett

Der Blick in die Sterne hat etwas Faszinierendes. Wir verlieren uns in der Weite des Weltalls und genießen den Anblick der verschiedenen Sternbilder. Für viele ist der Blick in die Sterne aber nicht nur ein ästhetisches Highlight, sondern wesentlich mehr.

Der Lehrgang »

Arbeitszeugnis – Zeugniscode

Zeugniscode

Die schon anfangs angesprochene Geheimsprache der Arbeitgeber ist nach Umfragen in den meisten Zeugnissen in Form übertrieben positiv formulierter Redewendungen und Floskeln zu finden. Diese verschlüsselten Leistungswörter orientieren sich an Schulnoten und enthalten oft irreführende Aussagen, die folgendermaßen zu interpretieren sind:

  • Sehr gut = stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt
  • Gut = stets zu unserer vollen Zufriedenheit oder zu unserer vollsten Zufriedenheit (ohne stets)
  • Befriedigend = zu unserer vollen Zufriedenheit
  • Ausreichend = zu unserer Zufriedenheit
  • Mangelhaft = hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden

mittlerweile haben sich des weiteren folgende Formulierungen etabliert:

  • Sehr gut = hat unseren Erwartungen in jeder Hinsicht und in besonderer Weise entsprochen oder ihre Leistungen haben unsere besondere Anerkennung gefunden
  • Gut = mit den Arbeitsergebnissen waren wir stets vollauf zufrieden
  • Befriedigend = hat unseren Erwartungen voll entsprochen
  • Ausreichend = hat unseren Erwartungen entsprochen
  • Mangelhaft = hat im Großen und Ganzen unsere Erwartungen erfüllt

Killerwörter

Folgende Wörter haben in ihrem Arbeitszeugnis nichts zu suchen und sollten sie in Alarmbereitschaft versetzen:

  • aber
  • bedauerlicherweise
  • Fehler
  • Flüchtigkeitsfehler
  • jedoch
  • leider
  • Mängel
  • Probleme
  • schade
  • Schuld
  • Schwierigkeiten
  • trotz(dem)
  • unglücklicherweise

Arbeitszeugnis – Form des Arbeitszeugnisses

Form

Vorschriften über die besondere Form eines Arbeitszeugnisses bestehen nicht. Es gibt jedoch bestimmte Mindestanforderungen, die es zu erfüllen gilt. So muss der Text mit Schreibmaschine oder PC erstellt werden auf einem Blatt des Formats DIN A4. Rechtschreibfehler oder grammatikalische Fehler müssen ggfls. berichtigt werden.

Formulierung

In einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Oktober 2003 heißt es:

Dem Arbeitgeber ist nicht vorgegeben, welche Formulierungen er im Einzelnen verwendet. Auch steht ihm frei, welches Beurteilungsverfahren er heranzieht. Der Zeugnisleser darf nur nicht im Unklaren gelassen werden, wie der Arbeitgeber die Leistung einschätzt.

Daraus geht klar hervor, dass Freiheit besteht hinsichtlich der Wortwahl und Satzstellung. Die sich daraus ergebenen Probleme sind vielfältig und machen das Verfassen und Lesen eines Arbeitszeugnisses zu einer Art Geheimwissenschaft. Eine Einschränkung diesbezüglich wäre jedoch ebenso wenig sinnvoll und würde das Zeugnis als solches wohl überflüssig machen.

Beschreibung der Aufgaben

Die Beschreibung der Tätigkeit selbst ist in enge Grenzen gefasst und überlasst dem Verfasser keine besondere Wahl der Schwerpunkte. Sie muss vollständig und präzise ausgeführt sein und ein eindeutiges Bild liefern, dass allgemein verständlich und übertragbar ist. Bei Bewertung von Führung und Leistung hingegen ergibt sich ein beachtlicher Beurteilungsspielraum, der klare Gewichtung der einzelnen positiven und negativen Aspekte ermöglicht. Maßstab ist dabei grundsätzlich der durchschnittlich leistungsfähige Arbeitnehmer des entsprechenden Betriebes. Die aus dieser etwas absurd anmutenden Festmachung zwangsläufig entstehenden Probleme sind offensichtlich: Kleine Betriebe haben mitunter keine weiteren Angestellten, die sich in diesem Vergleich heranziehen lassen. Die Einschätzung darüber, welcher Grad der Leistungsfähigkeit als durchschnittlich zu bezeichnen ist, kann naturgemäß auch sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Beschreibung der Tätigkeiten und Leistungen müssen quantitativ in einem angemessenen Verhältnis stehen um den Eindruck zu vermeiden, der Angestellte habe viel getan, jedoch wenig geleistet. Eine Ausführung der jeweiligen Bereiche in Stichworten ist zulässig.

Leistungsbeurteilung

Der Beurteilung der Leistung liegt folgende rechtliche Regelung zugrunde: Ein Arbeitnehmer schuldet vertraglich eine Leistung mittlerer Art und Güte (§ 243, Absatz 1 BGB), also eine “befriedigende Leistung”. Will der Arbeitgeber auf gerichtlichem Wege eine verbesserte Arbeitsleistung erstreiten, so muss er Tatsachen vortragen, die beweisen, dass die geleistete Arbeit nicht als befriedigend zu bezeichnen ist. Davon ausgehend ist nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses eine Beurteilung der Leistung als nicht befriedigend bzw. unterdurchschnittlich mit Tatsachen zu belegen. Der Arbeitgeber ist also in der Beweispflicht.

Die Verwendung des sogenannten Zeugniscodes (…stets zu unserer vollsten Zufriedenheit…) ist zulässig und dem Arbeitgeber überlassen, obwohl sie wohlwollender formuliert sind als sie gemeint sind.

Grund des Ausscheidens

Informationen über den Grund des Ausscheidens dürfen nur im Einvernehmen mit dem Arbeitnehmer in das Arbeitszeugnis aufgenommen werden. Angaben über eine fristlose Kündigung beispielsweise sind ggfls. unzulässig.

Schlussformel

Oft enthalten Arbeitszeugnisse Schlussformeln, die Bedauern über das Ausscheiden, Dank und Zukunftswünsche ausdrücken. Trotz der Häufigkeit besteht kein Anspruch, da dieser Teil des Zeugnisses keine für die Arbeitsleistung relevanten Informationen enthält.

Doppeldeutige Formulierungen

In einem Urteil des Landesarbeitsgericht Hamm wurde folgende Aussage als nicht hinnehmbar angesehen:

“Sie war sehr tüchtig und in der Lage, ihre eigene Meinung zu sagen.”

Die daraus eindeutig hervorgehende Einschätzung als vorlaut und unangepasst sei nach Meinung der Richter doppeldeutig und damit unzulässig. Die Rechtsprechung wurde mittlerweile in den Gesetzestext übernommen und ist nun Teil des § 109 (Zeugnis) der Gewerbeordnung.

Arbeitszeugnis – Gesetzeslage und Rechtsprechung

Arbeitszeugnis – Gesetzeslage und Rechtsprechung

Nach § 109 (Zeugnis) der Gewerbeordnung gilt folgendes:

(1) Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.
(2) Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer treffen.
(3) Die Erteilung des Zeugnisses in elektronischer Form ist ausgeschlossen.

In dieser Ausführung wurde ein wichtiger Aspekt aus der Rechtsprechung übernommen: Zweideutige Formulierungen sind nicht mehr zulässig. Die Aussagen müssen klar und unmissverständlich sein, was Möglichkeiten der pseudo-positiven Ausformulierung erheblich einschränkt, jedoch nicht gänzlich unterbindet. Insofern bleibt mit Spannung zu erwarten, ob und wie die Rechtsprechung in Zukunft auf sogenannte “Zufriedenheitsfloskeln” reagiert, die zwar eindeutig positiv gehalten sind, in ihrer Formulierung im Detail jedoch klare Abstufungen aufweisen können. Dazu später mehr!

Arbeitszeugnis Rechtsprechung in Österreich und in der Schweiz

In Österreich ergibt sich aus §1163 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches ein Zeugnisanspruch, der fast übereinstimmt mit § 39 Angestelltengesetzes, der wiederum die Ansprüche von Führungskräften regelt. Im Gegensatz zur deutschen Gesetzgebung besteht jedoch nur Anspruch auf ein einfaches Zeugnis.

In der Schweiz hingegen besteht, ebenso wie in Deutschland, gesetzlicher Anspruch auf ein qualifiziertes Führungszeugnis, das Informationen über Leistung und Sozialverhalten enthält, der sich aus Artikel 330a des Schweizerischen Obligationenrechts ergibt.

Mobbing – Fünfstufiges Mobbing Phasenmodell nach Leymann 5

Phase 5: Ausschluss des Gemobbten

Wie zuvor bereits erläutert, löst eine Versetzung das Mobbingproblem nicht. Dies merkt schließlich auch die Personalabteilung und greift in dieser Phase zu anderen Mitteln. Da arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen eine Kündigung von Seiten des Betriebs verhindern, rät man dem Mitarbeiter, selbst zu kündigen. Als Anreiz hierfür verspricht man ihm ein positives Zeugnis auszustellen.
Meist wird die Kündigung infolge schwerer psychischer Schädigung unterschrieben, womit der Mobbingfall für die Firma abgeschlossen wäre. Ist dies jedoch nicht der Fall, wird durch Ausgrenzung und Isolation versucht, das Opfer umzustimmen und so das Arbeitsverhältnis zu beenden.
Der Gemobbte wird nicht mehr gegrüßt, sein Telefon wird abgestellt, es wird ihm keine Arbeit mehr zugeteilt, er wird praktisch wie Luft behandelt. Nebenbei wird auch das normale Mobbing solange fortgesetzt, Gerüchte über ihn verbreitet, Intrigen gesponnen und Sticheleien angezettelt, bis der Betroffene keinen anderen Ausweg mehr sieht und schließlich, am Ende seiner Kräfte angekommen, den Auflösungsvertrag unterschreibt.

Phase im Fall Frau C.

Die Kollegen üben Kritik an ihrer Arbeit und machen sich hinter ihrem Rücken lustig. Durch diese Vorkommnisse und die daraus resultierende Außenseiterstellung leidet die Qualität ihrer Arbeit massiv und ihre psychische Verfassung verschlechtert sich erheblich.
Die Angriffe werden systematisch ausgeführt, da Pausen und Besprechungen dazu genutzt werden, über sie herzuziehen und Gerüchte zu verbreiten. Die Sticheleien gegen Frau C. treten nicht mehr nur vereinzelt, sondem vermehrt, ja sogar täglich auf. Dagegen ist es aber noch nicht zum Einschreiten des Vorgesetzten bzw. anderer Interessenvertreter gekommen.
Somit befindet sich vorliegender Fall bereits in der zweiten Mobbingphase, in der der Psychoterror beginnt.

Nachhilfe – die verborgenen Fähigkeiten wecken

Nachhilfe

Die derzeitige Lage auf dem Arbeitsmarkt stellt immer höhere Anforderungen an die Bewerber und ihre Qualifikation. Um aus der Menge der Bewerbungen zu selektieren, bedienen sich Arbeitgeber einfacher Mittel: Zeugnisse und Referenzen erhalten immer mehr Gewichtung und entscheiden letztendlich über eine mögliche Einladung zum Vorstellungsgespräch und damit über eine mögliche Einstellung. Mit anderen Worten: Die Qualität der schulischen Ausbildung, also die Noten des Abschlusszeugnisses, spielt eine entscheidende Rolle beim Erfolg des beruflichen Werdeganges. Schlechte Schulnoten sind dementsprechend hinderlich bei der Suche nach einer Lehrstelle und führen nicht selten zur Ablehnung hunderter Bewerbungen und maßloser Frustration nach der Schulzeit. Der einzige Ausweg: Aus schlechten Noten müssen gute Noten werden! Professionelle Hilfe in Form von Nachhilfe ist gefragt.

Schlechte Schulnoten können sehr unterschiedliche Gründe haben. Dabei ist in den seltensten Fällen mangelnde Intelligenz oder beschränkte Auffassungsgabe ursächlich. Oft sind es weniger schwerwiegende Probleme, die zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und infolgedessen zu schlechteren Ergebnissen führen. Beispielhaft dafür ist unzureichende Konzentrationsfähigkeit und der damit verbundene Mangel an Zielstrebigkeit bei der Bearbeitung einer Aufgabenstellung. Die zwangsläufige Folge ist ein erhöhter Zeitaufwand, ein schlechteres Endresultat oder eine Kombination aus beidem. Derartige Hindernisse lassen sich jedoch durch gezieltes Training und regelmäßiges Einüben sinnvoller Arbeitsabläufe überwinden. Die Verbesserung der Arbeitroutine und der Effektivität führen mittel- und langfristig zu besseren schulischen Leistungen und zu besseren Noten auf dem nächsten Zeugnis.

Zusätzlich zur Verbesserung der individuellen Arbeitsleistung ist eine gezielte fachliche Unterstützung sinnvoll und wichtig. Gerade hier bieten professionelle Anbieter Abhilfe. Speziell geschultes Personal kann das bieten, was viele Eltern heutzutage nur noch eingeschränkt bieten können: Zeit für Fragen und Zeit für Antworten, die gezielt die Wissens- und Verständnislücken aufdecken und schließen helfen. In Einzelbetreuung oder in kleinen Gruppen haben die Kinder deutlich mehr vom Lehrkörper als in der Schule. Konzentrierter und intensiver Unterricht, abgestimmt auf die Leistungsfähigkeit der teilnehmenden Schüler, ist die Folge. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ihr Kind lernt schneller, wird mehr gefordert, die Konzentration steigt und der Erfolg wird wahrscheinlicher. Die Konzepte der Nachhilfe sind sehr unterschiedlich und können je nach Bedarf gewählt werden. Ist ihr Kind schwer zu motivieren, sich außerhalb der Schulzeit mit schulischen Aufgaben zu beschäftigen, kann beispielsweise ein Online-Angebot sinnvoll sein. Konzeptionell Nachhilfeportale im Internet viele Vorteile im Vergleich zu konventionellen Lehrmethoden:

– Hilfe in Form von klassischer Nachhilfe oder aufgabenabhängiger Problemlösung ist sofort erreichbar und somit verlässlich abrufbar.

– Der geübte Umgang mit dem Computer beseitigt Hemmschwellen und steigert den Spaßfaktor.

– Zweckdienliche Programme steigern die Effizienz und fördern die Konzentration.

– Ergebnisse lassen sich speichern und immer wieder nachvollziehbar wiederholen.

– Zeit- und Geldersparnis durch Wegfallen der Anfahrtswege
Trotz der Anonymität des Internets ist die Betreuung durchaus persönlich und individuell. Die Stärken und Schwächen des Kindes werden erkannt und bei der Zusammenarbeit berücksichtigt. Das Ergebnis ist eine zuverlässige und regelmäßig erreichbare Nachhilfe, die die schulischen Leistungen nachhaltig verbessert und schließlich zu den erhofften Noten führt.