Grundlegende gesetzliche Regelungen bei Kündigungen

kuendigungrechtsberatungDer Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer die Kündigung schriftlich übermitteln. Dabei muss der Grund für die Kündigung jedoch nicht ausformuliert sein, allerdings muss ein Termin für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses genannt werden.

Kündigungsgründe
Die Gründe für eine Kündigung können entweder betriebsbedingt, verhaltensbedingt oder personenbedingt sein. Bei einer betriebsbedingten Kündigung wird das Arbeitsverhältnis gelöst, weil ein oder mehrere Arbeitsplätze im Betrieb wegfallen. Wenn es keine alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Betrieb gibt, müssen soziale Kriterien bei der Auswahl des zu kündigen Arbeitnehmers herangezogen werden. Es gilt in diesen Fall also die sogenannte Sozialauswahl.

Personen- und verhaltensbedingte Kündigungen
Eine …

Berufsunfähigkeitsversicherung – Wichtige Bedingungen

Wichtige Bedingungen

  • Der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung, die den Versicherten im Falle einer Berufsunfähigkeit dazu verpflichten würde, einer ähnlichen Tätigkeit nachzugehen. So könnte beispielsweise ein Chirurg weiterhin als ärztlicher Gutachter arbeiten.
  • Prognose der Arbeitsunfähigkeit für einen Zeitraum von sechs Monaten. In der Vergangenheit wurde oft der Zeitraum von drei Jahren vereinbart.
  • Rückwirkende Zahlung für drei (oder mehr) Jahre sofern eine Erkrankung anfangs als unbedeutsam eingeschätzt wird, sich in der Folgezeit jedoch als Arbeitseinschränkung herausstellt.
  • Auf Antrag zinslose Stundung. Da im Versicherungsfall bis zur Gewährung der Auszahlung oftmals kein Einkommen zur Verfügung steht, kann die Stundung der Beiträge beantragt werden

Berufsunfähigkeitsversicherung – Versicherungsbeiträge

Wie hoch sind meine Versicherungsbeiträge?

Genaue Angaben sind nur für individuelle Fälle sinnvoll. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die die Höhe der Versicherungsbeiträge stark beeinflussen:

  • Das maximale Auszahlungsalter, das sich üblicherweise nach der Regelaltersrente richtet. Die meisten Verträge bieten Zahlungen höchstens bis zum vollendeten 65. Lebensjahr an. Mittlerweile gibt es jedoch Anbieter die eine Auszahlung bis zum vollendeten 67. Lebensjahr gewähren. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen.
  • Das Alter, bis zu welchem der Versicherungsfall spätestens eingetreten sein muss. So schließen einige Versicherungen die letzten Berufsjahre aus und

Duale Ausbildung – Unterschied zwischen Ausbildungvertrag und Arbeitsvertrag

Unterschied zwischen Ausbildungvertrag und Arbeitsvertrag

Ausbildungsvertrag   Arbeitsvertrag
Berufsausbildung in einem anerkanntem Ausbildungsberuf Vertragsgegenstand Arbeitsleistung
Ausbilder und Auszubildender
(bei Jugentlichen unter 18 Jahren die gesetzlichen Vertreter)
Vertragspartner Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Vorgegeben durch die Ausbildungsordnung
(je nach Ausbildungsberuf mindestens zwei, höchstens dreieinhalb Jahre)
Vertragsdauer Liegt im Ermessen der Vertragspartner
Ausbildungsvergütung Entgelt Lohn und Gehalt
Während der Probezeit jederzeit ohne Einhaltung der Kündigungsfrist.
Danach nur möglich:
1. aus einem wichtigen Grund, ohne Einhaltung der Kündigungsfrist
2. vom Auszubildenden mit einer Frist von 4 Wochen,
   wenn er die Berufsausbildung aufgeben, oder sich für eine

   andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will

Kündigung Fristgerecht