Ein Leben nach dem Abi – Ausbildung oder Studium

Trotz all der Zeit, die bis zum erfolgreichen Abitur verstrichen ist weiß so manch einer nicht wie es dann weitergeht.

Während der klassisch Weg, das Studium, mit hervorragenden Karriere- und Gehaltsoptionen lockt, sorgt eine solide Berufsausbildung für sofortiges Einkommen. Es ist nicht verwunderlich das die erste Wahl meist auf den Mittelweg fällt: das duale Studium. Das duale Studium ist stark praxisbezogen, das Einkommen ist sofort verfügbar und der Doppelabschluss in Studium und Beruf öffnet viele Türen, die sonst verschlossen bleiben würden. Allerdings nimmt diese Variante viel Zeit in Anspruch und auch die inhaltliche Belastung ist nicht zu unterschätzen. Die Vorteile des dualen Studiums führen zu einer wahren Bewerberflut und die Abschlussnote bekommt eine immer größere Bedeutung, denn die Konkurrenz ist groß.

Natürlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst, allerdings sollten junge Menschen auf ihre individuellen Bedürfnisse achten. Welche Interessen hegen sie, was für eine Persönlichkeit weisen sie auf, was für Berufsaussichten erscheinen interessant? Sie sollten ihre Wahl ebenfalls von ihrer eigenen Mobilität und Belastbarkeit abhängig machen. Nur wenn man sich ausreichend mit sich selbst beschäftigt findet man sein persönliches Ziel: einen attraktiven Beruf in dem man sich wohl fühlen kann.

Und dennoch gibt es die, die sich mit den drei genannten Möglichkeiten nicht anfreunden können. Alternativen gibt es aber auch hier wie Sand am Meer. Zum einen gibt es den Wehr- und Zivildienst bei der Bundeswehr oder in einer sozialen Einrichtung, zum anderen den Bundesfreiwilligendienst, bei dem man sich für die Gesellschaft engagiert und dafür einen kleinen Obulus erhält.
Au-Pair Beschäftigung, Praktikas und Fernkurse sind ebenso erwähnenswert. Alle genannten Alternativen zählen zur Orientierungsphase. Positiver Nebeneffekt: sie zählen als Wartesemester. Wer einen weniger guten Abiturschnitt sein Eigen nennt, hat dadurch steigende Chancen auf einen Studienplatz.

Bildung lohnt sich! Auf Abiturnachholen.de sind alle angeschnittenen Themen aus diesem Beitrag bis ins Detail beschrieben. Vor- und Nachteile diverser Optionen werden aufgezählt und verschaffen einen einzigartig guten Überblick.
Braucht man weitere Inspiration kann man sich auf dem Portal für Weiterbildung und Umschulung umsehen.

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staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in Personalwirtschaft

staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in Personalwirtschaft

Die Weiterbildung zum Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft, ist eine chancenreiche Erweiterung für alle kaufmännischen Berufe. Vor allem dann, wenn man den beruflichen Schwerpunkt in der Personal- und Absatzwirtschaft vertiefen möchte. Die attraktive Kombination der Lehrfelder – bei denen individuelle Schwerpunkte gelegt werden können – ermöglicht den Einstieg in verschiedenste Aufgabenfelder.
Grundsätzlich ist diese Weiterbildung ein Schritt in die Erweiterung der eigenen Berufsperspektive. Sie ermöglicht sowohl die Vertiefung der bisher erlangten kaufmännischen Kenntnisse als auch den Sprung auf die mittlere Managementebene. Zudem kann es auch die Möglichkeit in die eigene Selbständigkeit sein.

Im Zuge der Globalisierung und Internationalisierung greift die Weiterbildung zum Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft, diesen Aspekt auf. So werden während des Studiums die Fähigkeiten in der englischen Sprache gezielt verbessert. Daneben rückt die Kommunikation sowohl in der Englischen als auch in der deutschen Sprache in den Mittelpunkt. Die Kontaktpflege zum nationalen und internationalen Kunden wird somit ebenfalls aufgegriffen.
Die gesetzten Schwerpunkte „Personal- und Absatzwirtschaft“ sind in der heutigen Wirtschaftssituation elementare Bestandteile. Ohne ein umfassendes Marketing und ohne qualifiziertes Personal können die Unternehmen im harten Konkurrenzkampf heute nicht mehr bestehen. Der Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft ist ein spezialisierter Stratege im globalen Wirtschaftsgeschehen. Er kennt die neuesten Entwicklungen und ist somit ausgerüstet, ein Markteroberer zu werden. Dies steigert den Umsatz und Gewinn beim Unternehmen und den persönlichen Erfolg.
Die ausgefeilte Kombination der Lehrfelder wie Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Betriebswirtschaftslehre mit Personal- und Ausbildungswesen, Wirtschaftsinformatik, Statistik, Betriebsorganisation, Mitarbeiterführung/Berufs- und Arbeitspädagogik, Projektmanagement, Wirtschaftsenglisch, Deutsch/Kommunikation und gar Naturwissenschaften ist eine fundierte Aufsattlung und Auffrischung des bisher Erlernten.
Das somit erreichte intensivierte Fachwissen durch den Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft führt zu einer berufsbezogenen Sicherheit, die die Übernahme leitender Aufgaben in Führungspositionen ebnet.
Die praxisorientierte Weiterbildung sieht weiterhin eine Projektarbeit vor. Mit dieser Projektarbeit wird die Möglichkeit gegeben sowohl die bereits erlangten als auch neu erlernten beruflichen Qualifikationen anzuwenden. Diese praktische Übung ermöglicht das Vernetzen aller bisher erlernten Fähigkeiten, was eine Voraussetzung für erfolgreiches Managen ist.
Die Zulassungsbedingungen für den Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft, erstrecken sich über unterschiedliche Varianten. Zunächst wird der Realschulabschluss bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand vorausgesetzt. Zusätzlich wird eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung mit einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit erwartet. Des Weiteren gilt auch eine einschlägige Berufstätigkeit von 7 Jahren.
Mit Erreichen des/der Betriebswirt/in Personal- und Absatzwirtschaft, staatl. geprüft, ist neben der Erweiterung der Berufsperspektive ferner die Möglichkeit gegeben, ein Hochschulstudium anzuschließen. Der Weg zu einer zukünftigen Führungskraft.

Bauzeichnen mit CAD

Bauzeichnen mit CAD ist für alle diejenigen heute ein Muss, die sich im Bereich Bauzeichnen, Bauvorhaben, kurz in der Baubranche behaupten wollen. Nur mit dem Zeichnen mit CAD kann man flexibel, schnell und kostengünstig mit anderen konkurrieren. Mit professionellen Planzeichnungen werden alle zusammengeführt, die an einem Bauvorhaben teilhaben sollen. Als hervorragend ausgebildete(r) Speziallist/in findet man die Anerkennung und ist gefragt, weil man computergestützte Baupläne erstellen kann.
Mit dem erfolgreichen Studienabschluss ist man sowohl in Immobilienbüros wie in Planungsabteilungen einsetzbar. Als Bescheinigung wird nach erfolgreicher Einsendung aller Aufgaben ein Zeugnis der Fernakademie erstellt, das den Titel “Bauzeichnen mit CAD” trägt. Auf Wunsch kann dieses Zeugnis auch in englischer Sprache ausgestellt werden.
Voraussetzung für die Teilnahme am Fernkurs ist eine abgeschlossene qualifizierte Berufsausbildung im Fachsektor. Zusätzlich benötigt man einiges technische Material, das aus Zeichengeräten besteht, einem PC mit Internetanschluss und dem Betriebssystemen Windows XP, Vista oder 7. Hinzu kommen 2GB RAM und 3 GB freier Speicher.
Der Service der Fernakademie besteht darin, das Studium jeder Zeit beginnen zu lassen und zusätzlich eine Probierzeit von 4 Wochen zu ermöglichen, in der man den Ausbildungsgang kostenlos belegen kann. Die geplante Studiendauer beträgt 14 Monate (bei 10 Std. Aufwand pro Woche). Kostenlos kann der Studiengang um maximal weitere 6 Monate verlängert werden.
Die Fernakademie stellt sowohl 14 Begleithefte wie auch die Software Autodesk Architectural Desktop 2010 zur Verfügung. Der Ausbildungsgang ist nach AZWV zertifiziert und wird zu 100% durch den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert.
Und das wird gelehrt: Das Bauzeichnen mit Hand und am PC nach gängigen DIN und ISO Normen. Das Lesen und Interpretieren derselben. Das Erstellen von Plänen mit CAD Programmen, die schrittweise Umsetzung von Planung, Konstruktion und Umsetzung bis hin zur Plot Datei.
Die Fernakademie für Technik und IT wurde 2007 mit dem Studienpreis für “Service des Jahres 2007 ausgezeichnet. Damit erhält der Lernende mehr als von den gesetzlichen Vorgaben für Fernakademien verlangt wird. Die Fernakademie gibt Preisgarantie, Sozialgarantie und Qualitätsgarantie. Online ist man rund um die Uhr mit dem Studienzentrum verbunden und kann mit nur einem Mausklick Kontakt zum Tutor aufnehmen, an Diskussionsforen teilnehmen oder in virtuellen Lerngruppen mitwirken. Obendrein kann man zu sehr günstigen Bedingungen Soft- und Hardware von Kooperationspartnern erwerben. Per Telefon oder E Mail kann man eine kostenlose Studienberatung nutzen, sich kostenlos individuell betreuen lassen (z.B. vom Lerncoach).
Auf Prüfungen wird man mit Seminaren und Probeklausuren vorbereitet. Bis zwei Jahre nach Studienende leistet die Fernakademie Unterstützung.

Betriebswirt/in Personalwirtschaft, staatlich geprüfte/r

Betriebswirt/in Personalwirtschaft, staatlich geprüfte/r

Staatliche geprüfte Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft erfüllen im Unternehmen alle personalwirtschaftlichen Fachaufgaben zur Personalplanung, -Beschaffung und –Verwaltung. Dieses schließt auch das Führen von zum Beispiel Bewerbungsgesprächen mit ein. In den Aufgaben der Betriebswirte für Personalwesen befindet sich auch die Koordinierung des Personalbestandes. Sie sind dafür verantwortlich, dass zu jeder Zeit ausreichend Personal vorhanden ist, und müssen personelle Maßnahmen abstimmen oder strukturelle Planung vornehmen.
Sie verfügen in ihrem Berufsbild über versierte Kenntnisse in betriebswirtschaftlichen Abläufen und den aktuellen arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Zeugniserstellung und –Auswertung sowie die eigenständige monatliche Lohn- oder Gehaltsabrechnung aller Mitarbeiter ist nur ein weiteres zusätzliches Arbeitsfeld.

Fast alle mittleren und größeren Betriebe in Deutschland haben diese Berufsgruppen, ebenso ist dieses Berufsbild eine Selbstverständlichkeit in den öffentlichen Verwaltungen. Nach wie vor wird in vielen Bundesländern immer noch eine große Anzahl von Betriebswirten in diesem Bereich gesucht. Die Einsteigevoraussetzungen sind daher optimal.
Grundsätzlich sollte man kaufmännisch interessiert sein und Spaß am Umgang mit unterschiedlichen Menschen haben, kommunikationsaufgeschlossen und über Sozialkompetenz verfügen. Mathe- sowie gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung.

Verdienstmöglichkeiten:

Die durchschnittliche tarifliche Bruttogrundvergütung beträgt 3.020 – 3.410 Euro im Monat.
Zusätzlich kommen je nach Unternehmen Zulagen und Sonderzahlungen (13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld) hinzu. Regional können die Einkommensunterschiede durchaus schwanken.

Ausbildungsmöglichkeiten/wie kann ich einsteigen?

Es besteht die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterbildung. Während der regulären Tätigkeit sich einfach ohne Zeit hast weiterbilden. Für diese Möglichkeit bietet speziell die Fernakademie Klett einen Betriebswirtschaftsstudiengang mit Fachrichtung Personalwirtschaft. Um diesen Studiengang zu absolvieren, muss man entweder über einen Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder eines gleichwertigen Bildungsstands verfügen. Ebenfalls ist der Nachweis einer einschlägigen Berufsausbildung und einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit erforderlich.
Als technische Voraussetzung sollten ein PC mit Internetanschluss und ein CD-Player oder auch ersatzweise ein MP3 Player vorhanden sein.
Der Studiengang bereitet einen intensiv und umfassend auf die Ablegung der staatlichen Prüfung vor. Der Beruf und der Studiengang sind staatlich anerkannt!
Die Dauer des Studiums beträgt 36 Monate bei ca. 15 Stunden in der Woche.
Sollte mehr Zeit benötigt werden, kann das Studium kostenlos bis zu 18 Monaten verlängert werden. Das Studienmaterial ist umfassend strukturiert und wird in leicht verständlichen Studienheften und CDs geliefert. Zusätzlich finden drei zweiwöchige Seminare statt (Hannover).

Abschluss und Berufsbezeichnung/Titel (bei erfolgreichem Abschluss!)

Der erworbene Berufstitel nach erfolgreicher staatlicher Prüfung lautet „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“. Hierzu wird ein staatliches Fachschulzeugnis ausgestellt.
Die Fernakademie-Klett erstellt als Nachweis der erfolgreichen Teilnahme ein Zeugnis, auf Wunsch auch als international zu verwendendes „Certificate“ in englischer Sprache.

Ausbildung der Ausbilder – Fernakademie Klett

Für ein funktionierendes und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen ist gut ausgebildetes Personal eine wichtige Grundvoraussetzung. Immer mehr Unternehmen setzen dabei selbst auf Ausbildung und sichern sich dadurch ihren gut ausgebildeten Nachwuchs. Allerdings benötigt man dafür wiederum qualifiziertes Personal, das die Ausbildung neuer Fachkräfte übernimmt und nicht nur fachlich geeignet ist die Ausbildung zu übernehmen, sondern auch die nötigen pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten dafür hat.

Der Lehrgang “Ausbildung der Ausbilder” von der Fernakademie Klett vermittelt zum einen die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse und bereitet die Teilnehmer gleichzeitig auf die IHK Prüfung zum Ausbilder vor. Zu den Teilnahmevoraussetzungen gehört eine abgeschlossene Berufsausbildung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung sowie eine angemessene Zeit beruflich praktischer Tätigkeit im entsprechenden Beruf. Die Studiendauer beträgt 6 Monate und beansprucht etwa 9 Stunden Zeit pro Woche, eine kostenlose Verlängerung der Studiendauer um 6 Monate ist möglich. Das Studienmaterial umfasst 9 Studienhefte, davon ein Fallstudienheft und ein Heft mit Prüfungssimulationen, außerdem stellt die Fernakademie zwei CD Roms zur Verfügung, die sich mit Mediations- und Präsentationstraining beschäftigen. Ebenfalls in der Studiengebühr enthalten ist ein fünftägiges Seminar in Hamburg, das die Teilnehmer gezielt auf die Abschlussprüfung durch die IHK vorbereiten soll. Der Lehrgang ist durch den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit zu 100% förderungsfähig.

Der Lehrgang soll die Teilnehmer nicht nur auf die Prüfung der IHK vorbereiten, sondern ihnen auch praktisches Wissen für die Arbeit mit Auszubildenden vermitteln. Dazu gehören zum Beispiel die Inhalte der Ausbilder Eignungsverordnung, die Planung von Ausbildungsinhalten und die erforderlichen Vorbereitungen der Ausbildung. Aber auch die Kriterien bei der Einstellung von Auszubildenden und schlussendlich die Durchführung und der Abschluss der Ausbildung werden als zentrale Themen behandelt.

Der Lehrgang ist durch seine breite Ausrichtung für alle Mitarbeiter geeignet, die sich zum Ausbilder qualifizieren wollen. Auch inhaltlich ist der Lehrgang für die unterschiedlichsten Berufsfelder und Branchen geeignet, zum Beispiel für den gewerblich technischen Bereich oder den kaufmännischen Bereich. Aber auch für Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Bergwesen, in der Hauswirtschaft oder im öffentlichen Dienst ist dieser Lehrgang ideal. Der Lehrgang ist demnach nicht so sehr auf die fachlichen Inhalte der Ausbildung ausgerichtet, sondern beschäftigt sich vielmehr mit der täglichen Arbeit mit den Auszubildenden und den organisatorischen und rechtliche Rahmenbedingen der Ausbildung. Selbstverständlich ist der Lehrgang auch für Selbständige aller Branchen geeignet, die sich ihren eigenen qualifizierten Nachwuchs ausbilden wollen. Der Lehrgang wird abgeschlossen mit dem Zeugnis der Fernakademie Klett, das selbstverständlich bei Bedarf auch in englischer Sprache ausgestellt werden kann. Nach dem Bestehen der Ausbildereignungsprüfung bei der IHK oder einer anderen Handelskammer erhalten die Absolventen das Ausbildereignungszeugnis.

Fachredakteur / Fachredakteurin

Das Berufsbild des Fachredakteurs ist ein überaus vielschichtiges und spannendes Berufsbild. Besonders geeignet ist der Beruf für Menschen, die in ihrem eigentlichen Beruf nicht mehr direkt tätig sein wollen, sich aber schon immer für Journalismus interessiert haben und weiterhin in ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Informationsstand bleiben wollen.

Fachredakteure arbeiten für Fachzeitschriften oder andere fachspezifische Medien, wie z.B. Onlinezeitschriften, Videoportale oder Fernsehsender. Dort sind sie für das Erstellen eigener Artikel oder Interviews und das Redigieren fremder Artikel zuständig. Ebenfalls gehört eine umfangreiche Recherchetätigkeit zum Berufsbild. Als Bewerber sollte man Begeisterung für das eigene Fachgebiet mitbringen und Freude am journalistischen Arbeiten. Außerdem wird in den meisten Fällen ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im jeweiligen Fachgebiet erwartet. Denn nur dann kann der Fachredakteur auch als Spezialist in seinem Fach eingesetzt werden.

Die Ausbildung erfolgt in der Regel bei einem Verlag mit Fachpresse und dauert ungefähr zwei Jahre. Während dieses Volontariats durchläuft der Volontär möglichst viele Abteilungen innerhalb des Verlages, um mit der Verlagsarbeit vertraut zu werden. Auch das Abfassen eigener Artikel und das Recherchieren für die Zeitschrift gehört zu den Aufgabengebieten. Die Recherchearbeit ist dabei besonders wichtig und bedeutungsvoll, da damit gewährleistet wird, dass die veröffentlichten Informationen auch fachlich korrekt und nachweisbar sind. Fachredakteure nehmen auch Einfluss auf die Gestaltung des Fachmagazins, indem sie z.B. Themenschwerpunkte für die Ausgaben vorschlagen. Auch für das Layout seines Artikels ist der Fachredakteur selbst zuständig. Zum Volontariat gehört auch das regelmäßige Besuchen von Weiterbildungen an Journalismusschulen oder Universitäten.

Mögliche Fachgebiete für Fachredakteure sind Medizin, Technik, Pädagogik, Geisteswissenschaften wie Philosophie, Geschichte oder Philologie, aber auch Naturwissenschaften wie Physik, Chemie oder Biologie.  Fachredakteure werden in allen Wissensgebieten gesucht und benötigt, denn nur durch die engagierte Arbeit dieser Redakteure ist es möglich den verschiedenen Berufsständen mittels Zeitschriften neueste Informationen, Entwicklungen, Verfahren und Erfahrungen zu vermitteln.

Weitere Infos gibt es hier:
http://www.deutsche-fachpresse.de/filmfachredakteur/

Duale Ausbildung – Prüfungswesen im Dualen System

Prüfungswesen im Dualen System

Das System der dualen Berufsausbildung ist auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes durch Prüfungen gestaffelt. In der beruflichen (Erst)ausbildung sind das die Zwischenprüfung und die Abschlussprüfung. Eine besondere Form der Abschlussprüfung ist die sogenannte „Externenprüfung“. Das heißt, dass auch jemand zur Abschlussprüfung zugelassen werden kann, der zwar keine Ausbildung mit Zwischenprüfung im herkömmlichen Sinne absolviert hat, aber mindesten das Zweifache der Zeit, die eine reguläre Ausbildung dauern würde, im entsprechenden Beruf tätig gewesen ist. Weitere Prüfungen, die allerdings ihrer Form nach auf den o.g. aufsetzten sind Meister- und Fortbildungsprüfungen.

Sämtliche hier angeführten Prüfungen sind Kammerprüfungen. Das heißt, dass die Verantwortlichkeit bei den jeweiligen Zuständigen Stellen liegt. Von den Berufsschulen erhalten die Auszubildenden zwar ein Abschlusszeugnis, allerdings nicht auf Grundlage einer Abschlussprüfung im gebräuchlichen Sinne, sondern vielmehr als Resultat der Einschätzung der kontinuierlichen Lernleistungen. Demgegenüber sind die Berufsschulen durch die Mitgliedschaft von Berufsschullehrern in den Prüfungsausschüssen der Zuständigen Stellen indirekt dann doch wieder an den Prüfungen, und somit konkreten Leistungsbeurteilungen und Leistungseinschätzungen beteiligt.

Die Zwischenprüfung ist ihrem Charakter nach keine Prüfung im eigentlichen Sinne. Das heißt, es ist nicht vorgesehen, ein durch gewisse Regeln festgeschriebenes Leistungsvermögen nachweisen zu lassen, und ein Nichtbestehen mit Sanktionen (Ausschluss o.ä.) zu ahnden. Es wird lediglich eine Bescheinigung über die Teilnahme von den Zuständigen Stellen ausgestellt. Es geht also vielmehr um eine simple Feststellung der Fähigkeiten der Auszubildenden zur ungefähren „Halbzeit“ der Ausbildung. Ein wie auch immer geartetes Resultat dieser Zwischenprüfung hat keinerlei Konsequenzen. Grundgedanke dieser Art der Zwischenbestandaufnahme ist es, den Betrieben und den Auszubildenden gegebenenfalls Defizite aufzuzeigen, in deren Richtung verstärkt gearbeitet werden sollte und die es zu beheben gilt.

Die Abschlussprüfung (Facharbeiterprüfung bzw. Gesellenprüfung) ist die wichtigste der im Dualen System zu absolvierenden Prüfungen. Die bestandene Prüfung ist der Nachweis einer beruflichen Qualifikation, die den aktuellen Marktanforderungen entspricht. Außerdem ist sie Voraussetzung zur Teilnahme an weiterführenden Maßnahmen, wie zum Beispiel Meister-oder Technikerausbildung. Indes ist anzumerken, dass kein Auszubildender verpflichtet ist, eine solche Prüfung abzulegen. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen von mehr als 99% Ausdruck der enormen Bedeutung, die einer solchen bestandenen Prüfung beigemessen wird. Nach dem Bestehen dieser Abschlussprüfung ist das Ausbildungsverhältnis zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden beendet.

Die ca. 10% der Teilnehmer an den Abschlussprüfungen, die nicht bestehen, haben die Möglichkeit, die sich automatisch um (in der Regel) ein halbes Jahr verlängernde Ausbildungszeit zu nutzen, und nach dieser Zeit erneut eine Prüfung abzulegen. Die Alternative wäre der Einstieg ins Erwerbsleben als „Ungelernter“, oder der Versuch, eine andere Ausbildung zu absolvieren. Die ca. 90%, welche die Prüfungen bestehen, haben damit für sich die Voraussetzungen geschaffen, bei Interesse an weiterführenden und fortbildenden Maßnahmen im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes teilzunehmen. Diese sind dann wiederum mit Prüfungen verbunden (z.B. Meisterprüfung) auf die hier aber nicht näher eingegangen wird.

Duale Ausbildung – Lehrmethoden und Lernmethoden im Dualen System

Lehrmethoden und Lernmethoden im Dualen System

Die betrieblichen Ausbildungsmethoden zeichnen sich heute zum überwiegenden Teil noch dadurch aus, dass sie dem sogenannten Vier-Stufen-Modell folgen.

Gemeint ist damit, dass eine Vermittlung von Kenntnissen vom Ausbilder an den Auszubildenden der Systematik des Vorbereiten-Vormachen-Nachmachen-Üben entspricht. Ein Vorteil dieser Methode ist ohne Zweifel das hohe Maß an fachlichen Inhalten, die auf diesem Wege vermittelt werden können. Das, dem Ausbilder eigene Wissen, dass auf diese Art weiter gegeben wird, kann oft fachlich-qualitativ sehr hoch anzusiedelnde Komponenten beinhalten. Ein wesentlicher Nachteil dieses Vorgehens ist allerdings, dass der Auszubildende in eine Rolle gedrängt wird, die von Passivität und dem Fehlen an Eigeninitiative gekennzeichnet ist. Das heißt, dass die Auszubildenden sehr viel weniger darin geschult werden, selbständig und eigenverantwortlich zu handeln, als dies wünschenswert wäre. Wünschenswert deshalb, da es in der heutigen Situation in zum Beispiel Industriebetrieben in zunehmendem Maße so ist, dass der Mensch immer mehr aus dem eigentlichen Produktionsprozess herausgezogen wird, da diese Arbeiten immer öfter von Maschinen übernommen werden. Das heißt, der Mensch übernimmt immer mehr Planungs-, Vorbereitungs-oder Überwachungsfunktionen. Daraus folgt, dass es immer mehr darauf ankommt, neben der fachlichen Kompetenz, die natürlich nach wie vor grundlegend ist, auch andere Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Methoden-, Handlungs-und Sozialkompetenz, in der Berufsausbildung zu schulen und zu fördern. Dies ist nur möglich durch die unmittelbare und damit aktive Einbeziehung des Auszubildenden in den Ausbildungsprozess. Der Auszubildende sollte aus der Rolle des „Ausbildungskonsumenten“ heraus in die Rolle des, wenn man so will, „Ausbildungsmitgestalters“ wechseln.

Die Situation in Großbetrieben ist in diesem Zusammenhang eine weitaus günstigere als in kleinen oder mittleren Unternehmen. Ganz einfach, weil in Großunternehmen oft die größeren Ressourcen für die Ausbildung (Lehrwerkstätten o.ä.) vorhanden sind. In kleineren Betrieben, die häufig einfach darauf angewiesen sind, dass die Auszubildenden aktiv am Produktionsprozess eingebunden werden, gibt es oft gar nicht die Möglichkeiten (zeitlich wie räumlich) eine solche, qualitativ hochwertige, Ausbildung durchzuführen. Allerdings ist es in kleineren Betrieben oft auch so, dass Auszubildende selbständig arbeiten müssen, was wiederum in der Folge als durchaus positiv eingeschätzt werden kann, da somit einige der oben angesprochenen Kompetenzen gefördert werden.

Wie wohl zu sehen ist, lässt sich schlecht einschätzen, welche Ausbildungssituation (Groß-oder Kleinbetrieb) die günstigere ist. Beide Modelle haben ihre Vor-und Nachteile, und es sich somit keine „Rangliste“ im Sinne von Besser zu Schlechter erstellen lässt.

In den Berufsschulen stellt sich das Problem im Grunde häufig analog dar. Weitgehend dominiert der Frontalunterricht. Erstrebenswert, und wohl auch schon immer öfter angewendet, sind Unterrichtsformen, die aktivitätsfördernd und handlungsorientiert sind. Zum Beispiel Projektarbeiten, Planspiele, Fallstudien, Experimente usw.. Ausschlaggebend ist auch hier wieder die Idee, den Auszubildenden in den Mittelpunkt des Lehrprozesses und Lernprozesses zu stellen, und nicht den Ausbilder. Das heißt, dass auch hier wieder Bestrebungen zu erkennen sind, nicht nur fachlich-formale Bildungsinhalte zu vermitteln, sondern auch Kompetenzen, die zum selbständigen und kreativen Arbeiten notwendig sind. Insbesondere der Problemlösungskompetenz, als Fähigkeit zur selbständigen Informationsbeschaffung und -auswertung, wird Bedeutung beigemessen. Deutlich zu erkennen ist auch hier die Tendenz, von der nur fachlichen Ausbildung weg, hin zu einer möglichst ganzheitlich angelegten Schulung des Individuums.

Duale Ausbildung – Die Berufsschule im Dualen System

Die Berufsschule im Dualen System

Als dualer Partner zum Ausbildungsbetrieb existiert im System der Berufsausbildung die Berufsschule. Sie hat die Aufgabe, (überwiegend theoretische) allgemeine und berufsbezogene Lehrinhalte unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen zu vermitteln. Es handelt sich um eine „Teilzeit-Schule“ deren Umfang ca. ein bis zwei Tage pro Woche beträgt. Selbstverständlich sind auch Veranstaltungsmodelle im Blockunterricht möglich. Die Jugendlichen, die eine betriebliche Ausbildung durchlaufen (und solche, die ihre allgemeine Schulpflicht absolviert haben, aber erwerbslos sind), unterliegen der Berufsschulpflicht.

Heute sind die Berufsschulen bestrebt, auch Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, die über die eigentlichen berufsspezifischen Anforderungen hinausgehen. Ziel ist es, neben der Fachkompetenz auch gewisse Kernkompetenzen (z.B. Sozialkompetenz) , bei den Schülern heraus zu arbeiten, um ihnen damit gewisse Flexibilitäten für ihr weiteres berufliches Leben mitgeben zu können.

Die wesentlichen Lehrfächer an Berufsschulen sind in drei Punkte aufzugliedern:
• Allgemeiner Unterricht (Sport, Deutsch, Gemeinschaftskunde…)
• Fachpraktischer Unterricht (Laborübungen o.ä.)
• Berufstheoretischer Unterricht (Rechnungswesen, Technisches Zeichen o.ä.)

Welchen Anteil die einzelnen Punkte am Gesamtcurriculum einnehmen, wird in den Stundentafeln festgeschrieben, die in der Verantwortung der einzelnen Landeskultusministerien liegen.

Man kann die Berufsschulen hinsichtlich ihrer Fachrichtungen unterscheiden. So gibt es gewerblich-technische, kaufmännische, hauswirtschaftliche, sozialpflegerische, landwirtschaftliche, gartenbauliche und bergbauliche Berufsschulen. Ein andere Klassifizierung ist nach Grundstufe und Fachstufe möglich. Die Grundstufe umfasst in der Regel das erste Jahr der berufsschulischen Ausbildung. In ihr werden hauptsächlich basale Kenntnisse vermittelt, während die auf sie aufbauende Fachstufe sehr viel mehr in die entsprechenden beruflichen Spezifika eindringt. Die Kooperation zwischen Betrieb und Berufsschule erfolgt heute auf unterschiedlichste Weise. So absolvieren zum Beispiel Berufsschullehrer diverse Betriebspraktika, und umgekehrt bieten Berufsschulen Seminare für Ausbilder an. Immer mit dem Ziel, den Kenntnis-und Informationsstand anzugleichen, und gemeinsame ideelle Grundlagen für eine Zusammenarbeit zu legen.

Duale Ausbildung – Eignung von Betrieben als Ausbildungsstätten

Eignung von Betrieben als Ausbildungsstätten

Um den Anforderungen an eine Ausbildungsstätte gerecht zu werden, muss ein Betrieb folgende Kriterien erfüllen:

1.
Er muss geeignet sein. Das heißt, es muss sich um einen Wirtschaftsbetrieb, eine Einrichtung des öffentlichen Dienstes oder der freien Berufe oder Haushalte handeln.

2.
Er muss über die entsprechende Ausstattung (Maschinen, Werkzeuge etc) verfügen, bzw. muss nachweisen, dass ein eventuelles Defizit durch überbetriebliche Ausbildungsstätten ausgeglichen werden kann.

3.
Die Zahl der Ausbilder o. Fachkräfte muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Auszubildenden stehen (6-8 Fachkräfte -> max. 3 Auszubildende)

4.
Es muss eine persönliche Eignung des Einstellenden vorhanden sein.

5.
Entweder der Einstellende oder der Ausbildende muss persönlich und fachlich (berufs-und arbeitspädagogische Kenntnisse, berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten des Ausbildenden müssen mit denen des Berufes, ausgebildet werden soll, zumindest verwandt sein; mindestens Meister oder adäquate Qualifikationen) geeignet sein.

Die zuständigen Stellen (Kammern) überwachen die Eignung von Betrieben zur Berufsausbildung anhand dieser Kriterien.