Berufsinformationszentrum BIZ

BERUFSINFORMATIONSZENTRUM (BIZ)

Berufsinformationszentren sind Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitsagentur) die insbesondere Schülern und Auszubildenden helfen, sich über Berufe und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Das Berufsinformationszentrum BIZ in ihrer Nähe bieten außerdem die Möglichkeit, sich allgemeine und weiterführende Informationen zu den einzelnen Berufsfeldern zu beschaffen.

Für Interessierte an der Möglichkeit, Schulabschlüsse nachzuholen oder sich beruflich umzuorientieren, stehen speziell ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nicht alle Berufsinformationszentren verfügen über eigene Berufsberater. Es ist also ratsam, sich vorher zu informieren und sich gegebenenfalls einen Termin geben zu lassen.

Im Berufsinformationszentrum BIZ kann man sich informieren über:

– Ausbildung und Studium

– Berufsbilder und Anforderungen

– Weiterbildung und Umschulung

– Arbeitsmarktentwicklungen

Im Berufsinformationszentrum BIZ findet man in der Mediothek unter anderem:

– Computerprogramme

– berufskundliche Kurzbeschreibungen

– Informationsmappen

– Filme

– Zeitschriften und Bücher

Berufsinformationszentren können von jedem kostenlos in Anspruch genommen werden, sofern ein ernsthaftes Interesse an einem der genannten Angebote besteht.

Immer wieder werden Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen wie Ausbildung und Studium, Berufsbilder und Anforderungen und Arbeitsmarktentwicklungen angeboten.

Für Arbeitssuchende besonders interessant: In jedem Berufsinformationszentrum BIZ stehen Computer zur Verfügung um eine Ausbildungsplatzrecherche durchzuführen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Versicherungsbeiträge

Wie hoch sind meine Versicherungsbeiträge?

Genaue Angaben sind nur für individuelle Fälle sinnvoll. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die die Höhe der Versicherungsbeiträge stark beeinflussen:

  • Das maximale Auszahlungsalter, das sich üblicherweise nach der Regelaltersrente richtet. Die meisten Verträge bieten Zahlungen höchstens bis zum vollendeten 65. Lebensjahr an. Mittlerweile gibt es jedoch Anbieter die eine Auszahlung bis zum vollendeten 67. Lebensjahr gewähren. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen.
  • Das Alter, bis zu welchem der Versicherungsfall spätestens eingetreten sein muss. So schließen einige Versicherungen die letzten Berufsjahre aus und gewähren im Falle einer Berufsunfähigkeit keine Zahlungen.
  • Wie auch bei Krankenversicherungen werden immer öfter verschiedene Risikogruppen unterschieden, die letztendlich die Berufe nach Höhe des Berufsunfähigkeitsrisikos trennen. So sind Rechtsanwälte beispielsweise seltener von Arbeitsunfähigkeit betroffen, als es Gastronomen oder Handwerker sind. Dabei ist zu beachten, dass alle Angaben korrekt und vollständig gemacht werden um im Versicherungsfall nicht den Versicherungsschutz zu verlieren.
  • Das Eintrittsalter kann in verschiedener Hinsicht von Bedeutung sein.
  • Die Höhe der im Versicherungsfall zu zahlenden Berufsunfähigkeitsrente ist natürlich ausschlaggebend.
  • die Karenzzeit
  • Auch der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses ist bedeutsam. So verlangen immer mehr Versicherungen höhere Beiträge für Raucher.

Mobbing – Fünfstufiges Mobbing Phasenmodell nach Leymann 3-4

Phase 3: Der Fall wird offiziell, arbeitsrechtliche Sanktionen

In diesem Stadium ist ein Eingreifen von Seiten des Betriebsrates, der Personalabteilung, Geschäftsleitung oder anderen Verantwortlichen unumgänglich. Das Opfer hat in diesem fortgeschrittenen Abschnitt beinahe keine Möglichkeit mehr, sich ohne fremde Hilfe zur Wehr zu setzen, liegt die Schuld doch gänzlich beim Gemobbten. So jedenfalls versuchen sich die Täter aus der Affäre zu ziehen. Die betroffene Person reagiert häufig mit Fehlzeiten und psychosomatischen Beschwerden; die Vorgesetzten mit Versetzungen, Kündigungen und Abmahnungen, um damit das Problem zu lösen.
Doch diese Maßnahmen führen meist zu keiner Beseitigung des Konflikts, denn mit einer Versetzung ist der Fall nicht aus der Welt geschafft, da die neuen Kollegen längst durch Gerüchte bzw. Unwahrheiten über den neuen Mitarbeiter Bescheid wissen. Und die anderen davon zu überzeugen, dass diese Verleumdungen nicht der Wahrheit entsprechen, ist nahezu unmöglich, da sich jeder bereits sein eigenes Bild vom Opfer gemacht hat, welches sich so schnell nicht mehr ändem lässt.

Phase 4: Ärztliche und psychologische Fehldiagnosen

Am Ende der dritten Phase hat das Opfer bereits massive Attacken über sich ergehen lassen müssen. Doch meist kann es nicht auf professionelle und qualifizierte Hilfe oder Unterstützung von Ärzten bzw. Psychiatern hoffen, denn es werden häufig falsche Diagnosen gestellt. Leymann begründet dies damit, dass häufig die Vertreter gerade dieser Berufe den sozialen Hintergrund des Psychoterrors konzeptionell nicht erfassen, was wiederum die Ursache dafür ist, dass Opfer Fehldiagnosen erhalten oder ihnen sie kränkende Persönlichkeitsbefunde angehängt werden.
Deshalb sind erfahrene und qualifizierte Experten von Nöten, die dem Opfer beratend und helfend zur Seite stehen können. Doch ausgebildete Fachleute sind rar, denn wer hier wirklich helfen möchte, muss sich mit der Opferpsychologie nach Katastrophen auskennen. Das kommt im normalen Lehrplan nicht vor.
Diese Fehldiagnosen gehen soweit, dass traumatische Erlebnisse aus der Kindheit oder ähnliche Vorkommnisse als Grund der schlechten psychischen Verfassung aufgeführt werden.
Würde der Gemobbte mit solchen Feststellungen konfrontiert werden, wäre dies sicher mehr schädlich als hilfreich. Denn das Opfer, das mittlerweile am Ende seiner Kräfte angelangt ist, benötigt für seine Regeneration hingegen eine Therapie, die darauf abzielt, ihn wieder aufzurichten, neuen Lebensmut und -willen zu geben und den Schutz vor weiteren und neuen Angriffen zu gewährleisten.