Outplacement: Finanzierte Hilfe für ausscheidende Mitarbeiter

HandschlagOutplacement bezeichnet eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung, die ausscheidenden Mitarbeitern professionelle Hilfe zur beruflichen Neuorientierung anbietet. Dabei reicht der Service des Outplacement von der Suche nach einem neuen Arbeitgeber bis hin zur Vertragsgestaltung oder der Hilfe bei einer Existenzgründung.

Ursachen für Personalreduzierung von Unternehmen können Insolvenzen, betriebliche Verlagerungen an andere Standorte, Firmenübernahmen oder Rationalisierungsmaßnahmen sein. Die Outplacementberatung vermittelt in solchen Fällen nach außen und nach innen. Hierbei liegt die Priorität des Outplacement darin, den Trennungsprozess zwischen den Arbeitnehmern und dem Unternehmen auf eine faire Basis zu stellen. Diese Unterstützung wirkt sich zum einen positiv auf die Mitarbeiter aus, die noch …

Berufsunfähigkeitsschutz – die Absicherung vor dem Unverhofften

Wie kann man für die Situation der Berufsunfähigkeit am besten vorsorgen?

In manchen Fällen ist es so, dass durch eine bestimmte Krankheit nach einiger Zeit der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Auch Reha-Maßnahmen oder medizinische Hilfe können dann den gewünschten Erfolg oft nicht mehr bringen.
In dieser Situation ist nur eine recht geringe staatliche Rente zu erwarten. Nicht gerade selten dauert es auch einige Zeit, bis diese zugesprochen wird und in Anspruch genommen werden kann. Es stellt sich daher die Frage, wie man sich für den Fall der Berufsunfähigkeit finanziell am besten absichern kann.

Der Berufsunfähigkeitsschutz – eine …

staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in Absatzwirtschaft/Marketing

staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in Absatzwirtschaft/Marketing

Das Marketing bzw. die Absatzwirtschaft, wie es noch vor einigen Jahrzehnten vorrangig bezeichnet wurde, umfasst die marktorientierte Führung eines Unternehmens. Dabei umfasst das Marketing definitorisch die Planung, die Koordination sowie die Kontrolle aller der auf Absatzmärkte orientierten Aktivitäten. Um Marktprozesse zu beobachten und gezielt zu steuern, werden regulär drei Aufgabenbereiche unterschieden: die Informationsseite, die Aktionsseite sowie die Organisationsseite. Die Informationsseite ist an der Beschaffung von Informationen ausgerichtet, welche für ein effizientes und effektives Marketing notwendig sind. So benötigen Unternehmen Informationen, mit denen sie Prognosen über die künftige Entwicklung des Konsumentenverhaltens sowie der Entwicklungen von Märkten tätigen …

Betriebswirt/in Personalwirtschaft, staatlich geprüfte/r

Betriebswirt/in Personalwirtschaft, staatlich geprüfte/r

Staatliche geprüfte Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft erfüllen im Unternehmen alle personalwirtschaftlichen Fachaufgaben zur Personalplanung, -Beschaffung und –Verwaltung. Dieses schließt auch das Führen von zum Beispiel Bewerbungsgesprächen mit ein. In den Aufgaben der Betriebswirte für Personalwesen befindet sich auch die Koordinierung des Personalbestandes. Sie sind dafür verantwortlich, dass zu jeder Zeit ausreichend Personal vorhanden ist, und müssen personelle Maßnahmen abstimmen oder strukturelle Planung vornehmen.
Sie verfügen in ihrem Berufsbild über versierte Kenntnisse in betriebswirtschaftlichen Abläufen und den aktuellen arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Zeugniserstellung und –Auswertung sowie die eigenständige monatliche Lohn- oder Gehaltsabrechnung aller Mitarbeiter ist nur ein weiteres …

Praktische Altenbetreuung als Fernlehrgang

Praktische Altenbetreuung

Immer mehr Menschen pflegen und betreuen hilfebedürftige Familienmitglieder selbst zu Hause und verzichten auf die Überweisung in kostenintensive Pflege- oder Altenheime. Die Betreuung ist für Menschen ,die nicht aus Pflegeberufen kommen nicht immer leicht. Mit diesem Fernlehrgang der Fernakademie KLett bekommen sie notwendiges Fachwissen für die häusliche Pflege und Betreuung alter Menschen vermittelt. Der Lehrgang bietet sich für alle an, die Angehörige pflegen wollen oder ehrenamtlich in karitativen Einrichtungen arbeiten wollen.

Für den Lehrgang sind keine schulischen Voraussetzungen erforderlich, somit steht er allen Interessenten offen. Der Lehrgang hat eine Dauer von 14 Monaten und kann bei Bedarf um …

Fruehrente.net – Hilfe und Beratung zur Frührente

fruehrente.net ScreenshotFruehrente.net

Immer mehr Menschen sehen sich nicht in der Lage bis zum Rentenalter ihren Beruf auszuüben. Oft sind vor allem psychische Erkrankungen ein Grund für den Wunsch nach Frührente.
Eine besonders betroffene Berufsgruppe sind Lehrer, die aufgrund der veränderten und oft sehr schwierigen Situation an Schulen dem psychischen Druck ihres Berufs nicht mehr gewachsen sind. Die Größe der Klassen wächst, die Gewaltbereitschaft steigt und Lehrern werden Integrationsaufgaben zugemutet, die sie nicht erfüllen können. Aber auch in anderen Berufsfeldern steigt die Zahl der Frührentner. Beamte, führende Angestellte und Manager können dem auf ihnen lastenden Leistungsdruck nicht mehr standhalten. Oft spielt auch …

Bullying am Arbeitsplatz

Bullying am Arbeitsplatz

Beim Bullying handelt es sich – ganz allgemein – um wiederholte verbale und/oder körperliche Angriffe aller Art. Oft ist das Opfer dabei in einer schwächeren Position physischer oder sozialer Art. Besondere Prägung bekam die Begrifflichkeit in den letzten Jahren im Zusammenhang mit Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Dabei ergibt sich die Unterscheidung durch die weniger subtile Art der Gängelung im Vergleich zum allgemeinhin bekannten Mobbing. So erfolgt die Anfeindung meist sehr direkt und unvermittelt – oft mit einem klar erkennbaren Ziel verbunden. Ob der klaren Sachlage scheint es in den meisten Fällen einfacher, abwehrende arbeitsrechtliche Maßnahmen …

Gewerkschaften – Interessen der Gewerkschaften

Die Interessen der Arbeitslosen werden durch Gewerkschaften nur bedingt vertreten.

Mit dieser Feststellung befinden wir uns inmitten der Diskussion, inwiefern organisierte Arbeitnehmervertreter notwendig und sinnvoll sind. Die Notwendigkeit von Gewerkschaften, Betriebsräten und anderen Werkzeugen der Interessensvertretung möchte wohl niemand ernsthaft in Frage stellen. Ihre Rolle hingegen, ihre verstärkte Ausrichtung auf die großen Arbeitnehmergruppen und ihre enorme Machtfülle geben jedoch berechtigten Anlass zur Kritik. So hat ein Übergewicht der Gewerkschaften bzw. der gewerkschaftsfreundlichen Politik negativen Einfluss auf beide Seiten außerhalb des gewerkschaftlichen Spektrums: Wie bereits beschrieben, erfahren Arbeitslose wenig Rückhalt durch die Arbeitnehmervertreter. Ebenso ergeben sich Nachteile hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der …

Meisterausbildung – Meister-BAföG

Meister-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) regelt finanzielle Unterstützung im Rahmen beruflicher Fortbildung und garantiert unter entsprechenden Voraussetzungen folgende Leistungen:

  • Übernahme von Lehrgangs- bzw. Prüfungsgebühren bis zu einer maximalen Höhe von 10.226,- EUR. Dieser Betrag wird zu 30,5% bezuschusst und zu 69,5% als zinsgünstiges Darlehen vergeben.
  • Die Anfertigung eines Meisterstückes kann zu 50%, höchstens jedoch bis zu 1.534,- EUR als Darlehen vergeben werden.
  • Zuschuss für die Kosten der Kinderbetreuung (maximal 113,- EUR/Monat für Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr)
  • Die beschriebenen Zuwendungen werden unabhängig von Vermögen und Einkommen des Anwärters gewährt und für Teilzeit- und Vollzeitlehrgänge gleichermaßen gezahlt.
  • Teilnehmer an Vollzeitlehrgängen können

Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit: Der Gründungszuschuss

Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit: Der neue Gründungszuschuss

Seit dem 1. August 2006 ersetzt der neue Gründungszuschuss den Existenzgründungszuschuss („Ich AG“) und das Überbrückungsgeld. Das neue Förderinstrument richtet sich an alle Existenzgründer, die Arbeitslosengeld beziehen und sich beruflich selbstständig machen wollen. Empfänger von Arbeitslosengeld II können die Förderung nicht in Anspruch nehmen.

Insgesamt beträgt die Förderdauer bis zu 15 Monate. Sie ist in zwei Phasen unterteilt:

In den ersten neun Monaten nach dem Unternehmensstart erhalten Gründer neben Leistungen in Höhe ihres individuellen monatlichen Arbeitslosengeldes monatlich eine Pauschale von 300 Euro, um sich so in der gesetzlichen Sozialversicherung absichern zu können. Nach Ablauf …